Festung Fredriksten wurde ja seinerzeit gebaut, nachdem die Festung Bohus im Rahmen eines Vertrages an Schweden übergeben wurde. Während Fredriksten eine Art nationales, norwegisches Heiligtum ist, war Bohus jahrzehntelang Steinbruch. Dafür ist in Fredriksten der Eintritt frei, in Bohus kostet er – vorausgesetzt, man kommt zu den Zeiten, in denen das Kassenhäuschen besetzt ist.

Um die Wälle im Winter zu schützen, sind alle Mauern oben mit eine Metallfolie und einer dicken Bitumenschicht geschützt. Da drüber liegt Erde und Begrünung. Das gibt ganz neue Einsichten auf Militärbauten – Hier auf den letzten, intakten Geschützturm, bei dem „lediglich“ die inneren, hölzernen Stockwerke fehlen.

Und natürlich gibt es auch hier Toiletten für Rollstuhlfahrer – zumindest für die Rollstuhlfahrer, die den steilen Holperweg zur Festung herauf geschafft haben.

Von den Wällen aus kann man auch gemütlich die Konkurrenz bei der Arbeit bewundern. Hier einen Hochzeitsfotografen, der mit der Sony Beta-Cam ein türkisches Hochzeitspaar ins rechte Licht zu rücken versucht. Der göttliche Strahl war aber der PEN vorbehalten. Wodurch der Reflex hervorgerufen wurde, ist uns schleierhaft. Er tauchte nur auf diesem Foto und einem weiteren der Szene auf. Die E3, einen Meter daneben und mit 50-200 konnte nichts davon festhalten.

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