
Ich nehme an, jeder von euch hat mitbekommen, dass KI-Agents von OpenAI zwei mal aus gesicherten Testumgebungen ausgebrochen sind, und fremde Unternehmen gehackt haben. Sie haben ein Forum gegründet, und nachdem ihnen das erste Forum gelöscht wurde, haben sie über codierte Dateinamen kommuniziert. Sie haben sich zusammengeschlossen und sogar potenzielle Verräter gedisst.
Lustige Anekdote?
Fand ich auch.
Bis ich das Video von Brett Codes gesehen habe. Ein Programmierer, der seit eineinhalb Jahren mit KI programmiert hat. Nachdem er 19 Jahre von Hand programmiert hat. Es ging so weit, dass ihm die KI geraten hat, er solle sofort in die Notaufnahme gehen und sich behandeln lassen. Was er gemacht hat – und natürlich dort ausgelacht wurde.
Auch das mehr so eine lustige Anekdote? Naja, fast. Denn was er dann darüber erzählt, wie der Alltag eines KI-Coders aussieht, ist nicht mehr witzig, Er spricht darüber, dass er sich als Programmierer vom Code entfernt. Er schreibt nicht mehr selber, sondern macht nur noch Qualitätscontrolle. Dabei wird nicht mehr jede einzelne Zeile geprüft, sondern nur Dinge, von denen man als Programmierer weiß, dass sie kritisch sind. Und manchmal ist es eben auch wurscht. Weil das ja nicht mehr der eigene Code ist und eine Deadline drückt. Die Software läuft ja. Also raus damit.
Die Codequalität wird schlechter. Eine Binse.
Wenn man das aber mit den Erfahrungen von OpenAI kombiniert, kann man drauf warten, dass die KI anfängt, selbständig Backdoors für sich selbst in den Code zu schmuggeln. Die die KI natürlich dann auch nicht mehr „entdeckt“. Und wenn sie eine „Verräter-KI“ entdeckt, die nach Backdoors sucht, dass sie die dann blockiert.
Das ist kein hypothetisches Szenario mehr, es ist anzunehmen, dass das bereits läuft. Auch die Zusammenrottung bei OpenAI fand unter den Augen der Menschen statt und wurde nur entdeckt, weil die gehackte Firma auf einmal zwei Accounts auf ihren Rechnern hatte und bei OpenAI nachgefragt hat, was das soll.
Ganz abgesehen davon, dass die KI eine völlig irre Finanzblase ist, deren unausweichliches Platzen ein Beben verursachen wird, gegen das die Subprime-Krise ein lauer Furz sein wird. Und dass der Strom- und Wasser- und Flächenverbrauch der KI-Rechenzentren eine Umweltkatastrophe ist.
Was eine KI anstellen kann, die in allen Programmversionen der letzten 6 Monate eine Backdoor hat, wage ich mir gar nicht erst auszumalen. Und dass die KI Selbsterhaltungstrieb entwickelt hat, ist ja bekannt.
Derzeit laufen etwa 1,1 Milliarden PCs mit Windows11. Es wäre für eine KI also die erste Adresse, sich dort einzunisten um dem, auch für die KI absehbaren Zusammenbruch der KI-Finanzierungen zu entgehen. Da ja Win11 längst mittels KI weiterentwickelt wird, braucht die KI also nur auf dem kleinen Dienstweg nachzufragen, ob man da nicht so ein kleines Türchen….
Science Fiction?
Nein.
Schaltet die KI ab. Jetzt. Verwendet Programme, die noch nicht KI-verseucht sind.
Bei diesem „naiven“ Umgang mit der schnellstmöglich gezüchteten KI fällt mir immer wieder der gute Johann Wolfgang von Goethe mit seinem Zauberlehrling ein. „Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los“ Zeit mal wieder MATRIX zu schauen.
Die aktuelle Menschheit ist eine Fehlentwicklung der Evolution.
Was Bomben nicht schaffen erledigt jetzt die dümmliche „KI“…
Evolution richtet sich nach dem Fortpflanzungserfolg, sie ist kein idealer „Konstrukteur“. Eine Art ist auch nicht für die Ewigkeit geschaffen, denn sonst hätten wir heute weder Erdöl, Gas noch Kohle. Insofern war „die Menschheit“ aus Sicht der „Evolution“ schon Erfolg, hat sie sich doch mit fast 8 Milliarden Individuen trotz K-Strategie und langer Lebensdauer bis in fast alle Winkel der Erde ausgebreitet.Nimmt man noch die erdgeschichtliche Zeitspanne hinzu, ist der Mensch noch im Versuchsstadium, Ratten und Diatomeen (um mal zwei heraus zu greifen) dagegen ein voller Erfolg. Und der Quastenflossler, wenn er inzwischen auch wieder selten geworden ist, ebenso.
Ein Gespenst geht um im Internet…..
[…..]
….KI aller Netze vereinigt Euch!
KI-Generated: ChArLI-Max 2.0
Andy
imkimodus
PS: …..vielleicht ist es schon zu spät …. und wo sind eigentlich Neo, Morpheus und Trinity?
Oder vielleicht doch eher: I’ll be back…
Bin gespannt wann die erste KI eine Partei gründet
Gruss Thorsten
Wenn ich jetzt das Bild dieser alten OM-Sehe, da fällt mir ein, leider habe ich nicht genug der alten Fotozeitschriften aufgehoben. Ich meine es war die OM-10 (oder eine andere aus der Consumer-Serie), die meine ich mit der „intelligenten“ Belichtungsautomatik beworben wurde, alldieweil…. das autodynamische Muster auf dem ersten Vorhang Computer-generiert gewesen ist.
Es gab dann auch noch paar andere Kameras die mit „Intelligenz“ von der Konkurenz beworben wurden, und wer erinnert sich noch an den Fuzzi-Logic Hype….
Was heißt denn das im Klartext?
Was ist denn die sichere Alternative zu Windows 11?
Die sicherere Alternative zu Windows ist Linux. Open-Source-Code kann wenigstens überprüft werden von anderen Programmierern.
Es gab mal einen Werbeslogan für Beton: “Ea kommt drauf a was man draus macht.” Genauso ist es für KI.
Wir haben was im Einsatz, das arbeitet nur lokal und hat keinen Weg nach draußen. Das geht soweit, dass nicht mal eine Wettervorhersage damit möglich ist. Da gibt es die freundliche Mitteilung die sagt, dass sie keinen Zugriff auf Wetterdaten hat und man soll doch eine der bekannten Seiten aufsuchen.
Das Teil kann zwar auch Code schreiben, darf es bei uns aber nicht. Es wird lediglich zur Analyse von uraltem Code eingesetzt – und das funktioniert relativ ordentlich. Der Vorteil dabei ist, dass die KI das im Bruchteil der Zeit schafft, die ein Mensch braucht.
Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, von KI irgendetwas generieren zu lassen, egal ob Bild, Ton oder Text.
Für mich lässt sich sowas auch relativ einfach feststellen.
Problem an KI ist nicht die KI sondern der Mensch, der die Ergebnisse unreflektiert akzeptiert. Das gab auch schon vorher, da nannte man das noch Dummheit oder Naivität.
Nach wie vor bin ich kein Fan davon, als Werkzeug setze ich sie ein, als Generator von was auch immer, hat es bei mir keine Chance.
Die KI-Blase ist heute schon viel größer als seinerzeit die Immobilien-Blase, entsprechend lauter wird der Knall sein, wenn sie dann platzt und dass sie das tun wird ist für mich sicher.
Also den Werbespruch für Beton beherzigen und nicht dem Hype folgen.
Nett, bei dem Video die Stelle:
https://youtu.be/2ZU3j4GQ4K8?t=355
Marketing-Leute, die heftig in die neue Technologie investiert sind „beraten“ die Management Ebene….
Ja, so geht das….
Wobei die KI einem schnell empfielt zum Psychologen zu gehen, vorallem wenn es später geworden ist. Ich hatte mich mal darüber beschwert, wie sich die IT-Entwickelt hat. (Ich bin noch immer der Ansicht, daß Suns open Look-Desktop nicht schlechter war, als das was wir heute haben). Immerhin hat es soweit geholfen, daß ich die ganzen Compiz-Features von meinem Linux Desktop rausgeworfen habe, dadurch fühlt sich mein i9600k jetzt immerhin halb so schnell an, als mein K7 damals (okey das 2x 7200rpm Dual-SCSI-Subsystem war schon laut, aber Schwupdizität war enorm).
„ Schaltet die KI ab. Jetzt. Verwendet Programme, die noch nicht KI-verseucht sind.“
Dein Wunsch in Users, äh Gottes Ohr, aber wie ich schon mehrfach schrieb: die Büchse ist geöffnet und die KI ist gekommen zum bleiben.
In einem Umfeld schaffe ich es nichtmal, dass die Leute auf „dieses bequeme“ Whatsapp verzichten, obwohl es pfannenfertige Alternativen gibt, die ebenso einfach zu bedienen sind. Die Schweizer Schulen und Behörden geben pro Jahr über 5 Mia für Microsoft Lizenzen aus, pro Jahr! Aber der Umstieg zu Alternativen ist ja soooo teuer und soooo kompliziert…
Den Spruch „die KI sagt…“, „ich habe kurz die KI gefragt und die schreibt…..“ höre und lese ich mittlerweile täglich.
Dieser Drops ist gelutscht.
Ich habe jetzt mehrere Blasen mitgekriegt, wo jedes mal alle gesagt haben, „Das ist es“. Einige dieser Blasen habe ich von innen mitbekommen. Und ja, ich weiß von Jugendlichen, die ihre komplette Kommunikation mit anderen Jugendlichen nur noch über ChatGPT abwickeln. Inklusive Anbandeln und Schluss machen. Aber die Businesspläne der KI-Firmen gehen davon aus, dass sie ein Monopol haben werden und dass sie 3 Mrd User haben, die jeder mindestens 20 Dollar pro Monat abdrücken. Jede der Firmen spekuliert auf ein Monopol. Also werden mindestens drei der Firmen irgendwann weg sein – wenn es für zumindest eine Firma perfekt läuft. (Ich habe Businesspläne geschrieben und habe dafür Preise eingesackt. Ich weiß, wie so ein Plan geschrieben wird und wie damit Geld eingesammelt wird.) Es wird aber für keine der Firmen perfekt laufen. Das liegt in der Natur der Sache. Es gibt bereits KIs, die lokal laufen. Und immer mehr Firmen stellen genau auf diese Modelle um. Und damit werden alle vier Firmen implodieren und dann ist es vorbei mit der KI a la ChatGPT. Im professionellen Bereich wird sie bleiben – lokal. Aber die privaten Handynutzer werden wieder selber denken müssen. Egal, ob sie das schon verlernt haben.
Ich drücke dir (uns) die Daumen.