
Ich werde immer wieder gefragt „Was kann ich für meine fotos verlangen?“ und ich muss jedes mal sagen „Keine Ahnung, das musst doch Du wissen – ich kenne die Fotos ja nicht mal!“. Gelegentlich weise ich dann auf die MFM-Liste hin, aber da sind meistens Mondpreise, die zwar im professionellen Bereich auch tatsächlich gezahlt werden, von denen der kleine Knipser aber nur träumen kann. Und die er auch gerichtlich nicht durchgesetzt bekommt.
Jetzt hat sich freelens de Sache angenommen und mal die ganze Diskussion auf die Füße gestellt. Sie haben einen Leitfaden gebaut, der das ganze Problem abdeckt: Kalkulation, Kosten, Stundensatz, Tagessatz, Überstunden. Und das Ganze eben so, dass das jeder mal für sich selbst durchkalkulieren kann.
Klar, wenn man sich das mal ansieht, kann das passieren, dass man feststellt, dass man mit der augenblicklichen Methode sowieso nie auf einen grünen Zweig kommt und das Ganze dann besser gleich bleiben lässt. Aber das ist ja auch nicht schlecht, bevor man immer noch mehr reinbuttert und verzweifelt versucht, ein mausetotes Pferd zu reiten. Denn Fotografie macht richtig Spaß – wenn man nicht davon leben muss.
Also am besten sich das Ding runterladen und durchackern.
Danke!
Grundsätzlich kenne ich diese Berechnungen und versuche auch, sie möglichst vielen Menschen bekannt zu machen. Jeder weitere Verbreitungsweg kann da nur helfen!
lg, Martin
„Denn Fotografie macht richtig Spaß – wenn man nicht davon leben muss“ – gilt komischerweise nicht nur für die Fotografie…
…so logisch und einfach gemacht – und nicht nur für die Fotografen-Branche dem Grunde nach passend!
Höchst lobenswert und Danke fürs den link!
Wenn diese klaren Prinzipien jedem Unternehmensgründer bewusst wären, gäbe es weniger vermeidbares Scheitern und weniger Sorgen um späteres Auskommen in steigendem Alter….