
RX10 V: 20MP Bridgekamera für 2499,-
Die Revolution im Kameramarkt ist da!
UPDATE: Ich habe weiter unten in den Kommentaren geschrieben, dass der Sensor mit der alten RX10 IV identisch wäre. Das ist tatsächlich nicht korrekt. Es ist ein neu entwickelter Sensor, der sehr deutlich andere Features hat, geringeres Rauschen und eben auch ein neues RAW-Format.
Die neun Jahre Entwicklungszeit zwischen Mark IV und V haben sich gelohnt. 😉
Jo, sie haben es nach intensiver Forschung geschafft, den 1000fps-Modus abzuschalten.
So ny cht…
Hi
ich denke, dass Manchen noch das Spotten vergehen wird, sollten sie diese Kamera je in den Händen halten (dürfen). Kameras sind teuer geworden, vergleicht doch mal den Preis mit den OM-1en. Ein Wehrmutstropfen bleibt: das Gewicht von gut einem Kg.
PS. Bin kein Sony Fan, dann eher Nikon.
Georg
Das ist keine Kamera sondern eine „20MP Bridgekamera“. 249,-€ wäre angemessen und gut gewinnbringend eingepreist…
Haue doch nicht so auf die Pauke und bleibe in deinen Kommentaren bitte sachlich.
Im Normalfall bin ich da Deiner Meinung, Zurückhaltung ist angesagt. Aber ich habe jetzt Fotos bei Dpreview aus der 10 IV studiert. Gleicher Sensor, gleiches Objektiv. Ich würde sagen, ein anständiger UVP wäre 699,- und dann noch allfällige Rabatte und Cashback. Der Sensor rauscht schon bei ISO 125 deutlich, das Objektiv hat am kurzen Ende eine heftige Tonne und geht dann relativ bald in Kissenverzerrung um. Sprich: die Knipse hat keine echten 20MP, weil locker 10% für die Randkorrektur draufgehen. Und am kurzen Ende ist sowieso alles digital korrigiert. ISO 6400 ist einfach lächerlich. Da kenne ich Handys, die bessere Fotos abliefern – für die 249 Euro, die Andreas genannt hat. Prädikat: Nicht kaufen. Geschenkt bekommen ist schon fragwürdig, weil man sich überlegen muss, welches gute Motiv man damit verdirbt.
Da weiß man dann wieder, was man an der OM-1 hat. Und am 12-200.
Ich sehe das als ein Release um den Preis wieder hochzupflegen, wie das bei uns im Büro genannt wurde, um den mit der geänderten Kostenstruktur wieder in Einklang zu bekommen.
Die SoNie kann ich nicht beurteilen, da ich die nicht kenne. Generell finde ich eine Bridgecam aber nicht so ganz verkehrt. Meine Fuji S9500 hatte was, daß alle meine sicherlich wesentlich besseren Kameras, die ich danach hatte oder habe irgendwie nicht haben. Keinen Gedanken daran verschwenden zu müssen welches Objektiv man mitnimmt hat (für mich) auch eine befreiende Wirkung. Vielleicht würde es eine mittelgrosse Mft mit wirklich dazu passendem 14-150 f2.8-4.0 ja für mich tun und ich könnte den ganzen Rest einfach verhökern? Würde zumindest reichlich Platz im Schrank sparen und 2-3 Extraurlaube wären auch noch drin. 😉
Ich bin der Aussage von dpreview.com nachgegangen, dass der Preis der neuen Mark V heute dem Preis der alten Mark IV plus Inflation entspräche. Ich kenne die UVPs in der Heimat von dpreview.com nicht. Im Markt Deutschland war die UVP zur Markteinführung der Mark IV 1999Euro (Quelle: Gemini). Die UVP der Mark V nehme ich mit 2499Euro an. Wenn ich ferner überschlagsmäßig eine über die 9 Jahre konstante Inflationsrate an, dann komme ich auf eine jährliche Inflationsrate von etwas über 2,5Prozent. Insofern kann ich die Aussage von dpreciew.com leider nachvollziehen. Und ich muss gestehen: hätte ich ohne Nachrechnen nicht geglaubt.
Enttäuschend bleibt für mich der hinsichtlich Sensor und Objektiv nicht erkennbare technische Fortschritt. Und ich würde den eingebauten Blitz vermissen. Sehr schade das alles…
klingt alles Einleuchtend.
Auf Photografix- Magazin, erzählt Nikon über die Preissteigerungen.
Auf Fortune Business Insights wird die Generelle Marktsituation beschrieben. Auch vermeintlich alte Sensoren herzustellen wird nur mit der verbundenen Kostenstruktur möglich sein. Die steigenden Löhne eingepreist.
Zölle als unbekannte Größe ein weiterer Faktor.
Man muss ja nicht’s neues kaufen.
Das sagt der Inflationsrechner bei finanzen.net gefüttert mit den 1999 der RX 10IV aus 2017:
“1.999,00 EUR (D) aus dem Jahr 2017 sind heute noch 1.509,82 EUR (D) wert. 2.646,67 EUR (D) müssten aktuell aufgewendet werden, um den Gegenwert von 1.999,00 EUR (D) aus dem Jahr 2017 zu erhalten. ”
Wohl dem der sein Einkommen analog der Inflation steigern konnte, der kann sagen : Schnäppchen.
Die Vorgängerin war sogar im Angebot nie unter 1400€ zu bekommen. Suchte nämliche ein. Bin dann auf die Canon G3X gestoßen und habe mir diese gebraucht mit zusätzlichem Sucher gekauft für ca. 800€. Nutze sie immer noch und die Fotos sind klasse, selbst von fliegenden Vögeln.
Vor Jahren hatte ich von Canon mal eine größere analoge Kamera mit fest verbundenen Zoom, Bridge Camera hieß das damals glaube ich nicht. Egal. Hatte ich auf meinen vielen Dienstreisen dabei. Hat meine Kreativität ziemlich beeinträchtigt. War nicht gerade kompakt, nicht wie die spätere IXUS, die in die Jackentasche gepasst hat. Für mich ist das Wechseln der Objektive immer wieder eine Suche nach neuen Blickwinkeln, wie z. B. das Laowa 6mm etc. Jeder Ausflug und Urlaub hat doch so verschiedene Situationen. 2500 Euro für diese unschöne und voluminöse Kamera mit Sensortechnik des Vorgängers ist mir daher unverständlich.
Ich habe vor einiger Zeit meine pl8 mit 14-42 ez gegen eine Sony rx100.7 eingetauscht und bin zufrieden. SEHR guter AF, sucher, Blitz, klein und leicht, kommt bei radtouren mit.
Die neue finde ich grässlich hässlich , unhandlich und zu teuer
Mit der Bildqualität der Vorgängerversion war ich durchaus zufrieden, gerade auch im Vergleich mit einer damaligen mFt-Kamera und dem 14-150 und/oder 12-200. Und die neue hat gerade im AF-Bereich deutlich zugelegt. Auch der Sucher und Monitor wurden aufgewertet, sodass ich die Kritik nicht nachvollziehen kann. Trotzdem bleibe ich bei meiner Systemkamera.
Alles eine Frage des irdischen Bezugssystems.
Wer den wahren Wert der Dinge erkennen will, darf nicht in vergänglichen Euro rechnen, sondern muss das richtige Äquivalent ansetzen: den Rentenpunkt als die einzig verlässliche Konstante im Ruhestand.
Die Prüfung 2017:
Ein Startpreis von 1.999 €. Bei einem damaligen Rentenwert von 31,03 € musste man dafür noch stolze 64,4 Rentenpunkte opfern.
Die Fügung heute:
Nominal ist der Preis zwar auf 2.499 € gestiegen. Da der Rentenwert in der Zwischenzeit aber wie durch ein kleines Wunder auf 42,52 € angehoben wurde, verringert sich die Last auf nur noch 58,8 Rentenpunkte
Die Erkenntnis:
Trotz einer nominalen Teuerung um 500 € im weltlichen Euro-Raum ist die Kamera im Renten-Bezugssystem real um rund 9 % geschrumpft. Ein schöner Beweis dafür, dass sich die Wege der Kaufkraft unergründlich wandeln – für den Rentner ist das Teil heute spürbar billiger.
Ich verstehe teilweise die Kritik, aber persönlich sehe ich die RX10 V als die erste interessante Supertele-Bridgekamera auf dem Markt, und der Preis gemessen am Geldwert hat sich zum Vormodell nicht geändert (das war natürlich auch schon nicht billig). Hätte ich Geld zuviel, wäre das für mich *die* Reisekamera ohne Verzicht auf Supertele (wer kein Supertele braucht, für den ist’s natürlich weniger interessant), und ich kriege echte Makro-Möglichkeiten noch dazu. Hätte tatsächlich nicht damit gerechnet, dass Sony nochmal eine derart weitreichende Überarbeitung dieser Kamerareihe liefert.
Infolge des Prozessor-Upgrades gehe ich davon aus, dass der AF besser ist als alles, was man bei MFT heute kaufen kann – peinlicherweise (für den selbsternannten Outdoor-Speziallisten) gerade für Wildtiere und Insekten, für die’s bei OM immer noch keine Motiv-Modi gibt. Und die Testbilder, die ich gesehen habe, sehen erst mal nicht schlecht aus.
Den Sensor kenne ich schon aus der winzigen RX100 VII – mit zeitgemäßer Entrauschung, ohne die ich auch mit MFT schon lange nicht mehr klarkäme, sind ISO 5000-6400 durchaus noch möglich. Sehr viel mehr geht auch mit der OM-1 nicht, wenn kontrastarmes Feinstdetail Zeichnung haben soll. 20 MP sind natürlich etwas wenig – auch das gilt aber wiederum für beide Kameras. In der Telereichweite, die für mich wesentliches Kriterium ist, sind beide dennoch ziemlich weit vorn. (Abgesehen derzeit nur von den 30+ MP APS-C-Modellen. Und eine 67-MP-KB-Sony – A7R V – kommt ja inzwischen auch schon gefährlich nah ran…)
Ich erkenne gerade nicht die “weitreichende Überarbeitung”. Das Objektiv ist schlecht wie bisher, der Sensor ist der gleiche. Es wurde lediglich die ganze Sache digital “aufgehübscht”. Du kannst Dir die RAWs der IV ansehen, die RAWs der V werden genauso sein. Es ist eine Technik, die auf dem Stand der E-M1II ist. Und ja, kleinerer Sensor, lichtschwaches Objektiv, da tut sich der AF leichter.
Der richtige Vergleich ist nicht eine fünf Jahre alte Kamera eines winzigen Nischenherstellers (OM-1) sondern die Konkurrenz: DJI Pocket 4 Pro. 50MP, viel schnellere Bildfolge, weit bessere Dynamik, riesiger, interner Speicher, Drittel des Preises. Auf dem Level spielt 2026 die Musik. Und ja, Sony kann so einen Sensor bauen. Könnte. Aber sie haben wohl noch einen Stapel Altware im Regal, den sie an die Fanboys loswerden wollen. Ich habe eine Aussage aus der Marketingetage eines großen japanischen Herstellers zu dem, Thema: “Wir haben die Influencer im Griff, da kommt keiner daher und spuckt uns in die Suppe.”
Update: Ich habe jetzt mal meine Fotos aus der RX100VII gegen die OM-1 antreten lassen. Auf RAW-Ebene. Die OM-1 hat eineinhalb Blendenstufen weniger Rauschen. Das ist in etwa das, was man bei vergleichbarer Sensortechnologie bei dem Pixelgrößenunterschied und 5 Jahren Entwicklungszeit erwarten darf. ES gibt keine Wunder.
“… der Sensor ist der gleiche. …”
“… Sony kann so einen Sensor bauen. Könnte. Aber sie
haben wohl noch einen Stapel Altware im Regal, …”
Der Sensor der RX10 V hat 575 AF-Punkte.
Bei der RX10 IV waren es 315 (wie bei RX100 V und VI).
Bei der RX100 VII waren es 357 AF-Punkte.
Kann man bei unterschiedlicher Anzahl von AF-Punkten
immer noch vom gleichen Sensor sprechen?
Ich hätte gesagt, dass die Basis-Technologie die
gleiche ist, aber der Sensor ist neu. Wenn man
Altware aus dem Regal genommen hätte, dann müsste
die Anzahl der AF-Punkte übereinstimmen.
Oder kann man einen bestimmten Sensor nehmen und
dann verschiedene Variationen erstellen, indem man
die AF-Punkte hinterher softwareseitig definiert?
Wenn der Sensor keine dedizierten Phasen-AF-Pixel hat, wie zum Bespiel der E-M1-Sensor, sondern wie der OM-1-Sensor im Prinzip jedes Pixel als Phasen-AF-Pixel verwendet werden kann, dann ist die Anzahl der AF-Pixel nur eine Sache der Rechenleistung.
Selbst bei der E-M1II haben sie das “Small”-Feld per Firmwareupdate nachgerüstet.
ABER. Siehe Update oben im Artikel. Ich habe neue Infos zum Sensor: Es ist tatsächlich ein neu entwickelter Sensor.
Die Kamera hat immerhin 4k120 ich kenne da einen Curry Produzenten, der hat als Nebengeschäft auch Kameras, da kann das Flagship das bis heute nicht.
Rentenpunkt hin oder her / egal ob alter oder neuer Sensor; WER kauft sich schon eine Bridge für CHF 2’098 oder €2’499?
Wie Reinhard schon schrieb: Da flansche ich mir das 12-200 an und gut ist…
Wer eine mFT-Kamera hat , wird sich natürlich ein 12-200 kaufen oder ein 100-300, wenn er das 12-100 schon hat. das dürfte aber nicht die Zielgruppe sein. Wer eine RX100 3/4/5 hat und gerne Vögel knipsen möchte denkt vielleicht anders darüber nach. Ich erinnere mich dunkel, dass die RX10 IV in den USA gerne von den “Soccer Mums” gekauft wurde, um den Nachwuchs beim Sport zu knipsen. Das schaffte die RX10 IV gut, die RX10 V kann es vermutlich noch etwas besser und kostet inflationsbereinigt nicht mehr, mal von den Trumpschen Zöllen abgesehen.
Ich habe seinerzeit (2020) ernsthaft die RX IV in Erwägung gezogen, mich dann aber doch für ein Panaleica 100-400 entschieden. Die motorische Zoomverstellung und der beim Zoomen inaktive AF haben mich abgeschreckt.