
The German Photography Association, whose membership cards state ‘The holder of this card does not take photographs for commercial purposes. Please give him every possible support’, is an association with a Presidium and a General Executive Committee. The Presidium is elected, and the General Executive Committee is made up of the chairpersons of the regional associations – and of representatives appointed by the Presidium. There are statutes and all that, and it’s all very proper, and next weekend is the association’s annual general meeting. A new president could be elected there.
Er – apparently not.
Because on Friday, the Executive Committee decided to reject the application of a primary school headteacher for the office of president. Informants have told me, on condition of anonymity, that even her employer, the Department for Education, was contacted to ask whether this voluntary secondary role would be permitted at all. And since the Department stated that they should kindly keep out of the school’s affairs – it was simply assumed that she wasn’t allowed to do it.
Such diligence is commendable. And, of course, there is no need to hear the rejected candidate’s side of the story. There’s no need. It just takes time. After all, the election is in a week’s time, so we need to step on the gas. We don’t want anything to go wrong at the last minute. That is why the full executive committee was convened with just four days’ notice rather than the prescribed 14 days. The vote went 9 to 8. So it was incredibly close; the incumbent executive committee apparently considered it far safer to stand for election without an opposing candidate. You can’t overestimate the importance of safety. It’s vital.
It’s irrelevant that honorary posts don’t require authorisation and that she has already been leading a regional association for quite some time without any problems or objections. And there’s no need to go into such matters at a full executive committee meeting. That’s common knowledge. Isn’t it?
Well then, I wish the old and new executive committee good luck and every success. They’ll need it.
Because I think even the last photographer has now come out from under his rock and realised what sort of association this is. Beyond reform. Beyond saving.
If this association were a country, it would now be high time to emigrate.

And what about the DVF competitions?
The competitions are designed to cater to the aesthetic tastes of a very limited group of amateur judges who have absolutely no bearing on the development of photography worldwide. You don’t get any feedback on what you’ve done wrong; you just realise, ‘Ah, they’re into oversaturated, photoshopped plastic that looks as unreal as possible.’ So you have to adjust your pictures accordingly. And in some cases, one cannot shake off the suspicion that a bit of string-pulling plays a part in the awarding of medals.
What’s in it for you if you take part? You’re allowed to add an abbreviation like EFIAP or something similar to your name, provided you’ve received enough positive feedback from the judges. Its social relevance is about as great as a district championship title in cherry-stone spitting. Although in that case, success can be measured quite objectively with a tape measure. Or the Bavarian champion in Raffball. See above.
Is the association important for the competitions? Nope. Anyone who knows more than two photographers can organise a competition like that. We even organised one with oly-e at the user meet-ups. In Tuscany, more people took part than in some DVF competitions. And the winning photo was even printed in one of my books. A print run of 3,000. Oh yes: the requirement back then was 100% out-of-camera (OoC). Stefan checked this using his own tool. Any manipulation was ruled out. All the participants acted as judges. Did we learn anything? Yep. Were there any complaints about unfair judging? Nope.
Democracy and fair, secret ballots are a brilliant thing. You just have to stick to whatever the majority decides. And if the majority votes for a photo that the big boss doesn’t like, then so be it – and perhaps the big boss should adjust his own standards.
But of course, you can get round that by only putting your own pictures up for a vote. Then you always win.
What’s next?
It’s not over yet. Things can still happen. So if you’re planning to go to the association’s annual meeting anyway, go along. Bring your votes with you. And if you live round the corner, go along too. Perhaps you can then congratulate the chairperson on their election afterwards.
Don’t forget your whistles.
Share your thoughts in the comments…
Cover photo: Bavarian Raffball Championship. The Syrian national team. Last in the overall rankings, but at least they scored a goal!

das erinnert mich doch sehr an die Führung eines Staates in Osteuropa. Jo Leute, wir machen mal eine demokratische Wahl aber vorher werden unliebsame Gegenkandidaten ausgeschlossen.
Ja, an die Wahl in Rumänien kann ich mich auch noch gut erinnern.
@ Blende 8
“das erinnert mich doch sehr an die Führung eines Staates in Osteuropa. …”
Mich erinnert das an die Führung eines Staates in Nordamerika.
Um genau zu sein, an die sexistische Trump-Regierung, die macht
was sie will – sogar gegen Gesetze verstoßen.
… das erinnert mich an die ein oder andere Kommunalwahl in der BRD.
Und da stellt sich die Frage, ob tatsächlich alle im Ehrenamt tätigen Personen im DVF, die Beauftragten und Landesfürsten im Gesamtvorstand, sowie die Damen und Herren auf den Ebenen in den Landesverbänden, ihre nicht nötige Bescheinigung vom Arbeitgeber eingereicht haben.
Auch der Justitiar, der in Personalunion auch Präsident ist, eine von der Anwaltskammer ausgestellte, denn er könnte ja durch die Präsidiumsarbeit zu sehr gefordert sein?
Müsste man da vielleicht mal nachfragen.
Was ist der Grund fürs krampfhafte Festhalten am Präsidium? Geld?
UHIX-Plus?
https://comedix.de/lexikon/db/uhix_plus.php
Da ist er wieder: der Rechtsabwalt und Justiziar, der sich diebisch freut,
jemanden von links eine rein zu drücken ohne Rücksicht auf Würde, Ehre
und Respekt. Er kennt eben jeden Winkel um sich zu recht Advokat zu
nennen. solche Leute brauchen kekn Rückgrat – ihr dickes Fell reicht zum
Stehen.
Vor zwei Jahren war eine in Tränen aufgelöste Vizepräsidentin recht
erbittert ob der harschen Kritik und der “gemeinen” Anwürfe. Bravo, gut
gelernt.
Mich wundert es, dass es Menschen gibt, die diese Vorgehensweise
unterstützen, sich von Emotionen, hergesuchten Phrasen –
ich erwähne nur KI – blenden lassen ohne sich zu informieren.
Erinnert mich irgendwie an die Politik: Polemisieren ohne Programm,
ohne Lösungen für die Zukunft, ohne Plan!
Au weh!
Wahnsinn!!!
Als ich den offenen Brief gelesen habe, da hätte ich nicht gedacht,
dass das DVF-Präsidium sich noch extremistischer verhalten könnte.
Das wäre ja genauso, wie wenn die Bundesregierung sagen würde, dass
man die nächsten Bundestagswahlen aussetzen würde – aus Gründen.
Ich wünsche der Frau Liebertz alles Gute. Wenn sie die Kraft hat,
dann sollte sie weitermachen.
Da die Amtszeit des amtierenden Präsidiums abläuft, wäre es interessant zu wissen, wie die Bewerbungen aussahen. Welche Begründung für das erneute Bewerben angegeben wurde.
Und mit welchem Ergebnis da abgestimmt wurde. Aber da hört man so gar nichts davon?
Ich hatte mich im Frühjahr gewundert, warum der Verbandstag (und die Vorstellung der Sieger der Deutschen Fotomeisterschaft) auf diesen Samstag gelegt wurde, an dem schon seit letztem Jahr die Messe in Nürnberg im Kalender steht. Wenn man die ganze Aktion in Nürnberg gemacht hätte, ja dann wäre es ein moove für den Verband und die Fotografie gewesen. Aber eine Konkurrenzveranstaltung gegen eine aufstrebende Messe? Ziemlich mieses Marketing…
Und dann jetzt dieses schmierige Schauspiel. Würde mich interessieren, welche Mitglieder des Gesamtvorstands die 9 Stimmen ergeben haben. Ich kann die 8 Anderen nur ermutigen, am Samstag dazu etwas zu sagen!
Wer Kritik als Majestätsbeleidigung versteht und deshalb seine Kritiker mundtot macht statt konstruktiv damit umzugehen hat in einem Verein nichts verloren, schon gar nicht an dessen Spitze. Und Mitbewerber durch falsche Behauptungen ausschalten zu lassen, um die Alleinherrschaft zu sichern, erinnert an totalitäre Regime, da werden dunkelrote Linien überschritten. Kaum zu glauben, dass sich Vorstandsmitglieder mit ihrer Stimme dafür hergegeben haben. Beschämend!
Interessant, sich in dem Fall einer Präsidiums-Kandidatur offiziell an den Arbeitgeber zu wenden. Ist die Vergabe des Status “Verein” eigentlich an irgendwelche gesetzlichen Vorgaben geknüpft ?
Lieber Reinhard Wagner,
ich bin hier wirklich völlig Außenstehender, verfolge diese Berichterstattung inzwischen aber gebannt – wie einen Verkehrsunfall, bei dem man weiß, dass man nicht hinsehen sollte, und es trotzdem tut.
Das Ganze bestätigt allerdings mein grundlegendes Misstrauen gegenüber jeder Organisationsform, in der Kreativität irgendwann in Punkte, Urkunden, Medaillen, Gremien und Ehrennadeln verwandelt wird – bis am Ende von der Kreativität nur noch die Organisation übrig ist.
Vielen Dank für diese engagierte, aufschlussreiche und erfreulich ungeschönte Berichterstattung und Kommentierung.
Schöne Grüße aus Hilpoltstein
Andreas Rösel
Ein ausreichend moralische Kompass, Anstand, Ehrgefühl und ein gefestigtes Demokratieverständnis, dürften für große und honorige Rechtsanwaltskanzleien sicher ein bedeutender Aspekt für die Ansprüche an ihr Personal sein. Was würden wohl die DJS&G Fachanwälte in der Kölner Straße 2 in 50226 Frechen, https://djsug.de/ dazu sagen, mit welchen Mitteln ihr Kooperationspartner, Rechtsanwalt Wolfgang Rau aus Siegburg, versucht, die Kandidatur einer Bewerberin zu Wahl der Präsidentin des Deutschen Verbandes der Fotografie (DVF) mit aller Macht zu verhindern.
Oder auch dazu, dass Herr Rechtsanwalt Wolfgang Rau als langjähriger Präsident und Vorstand im Sinne des § 26 BGB des DVF entgegen der Verpflichtung in § 67 BGB es seit 2019 unterlassen hat, zahlreiche Änderungen im Geschäftsführenden Vorstand unverzüglich dem Amtsgericht (Registergericht) in Köln mitzuteilen. Wobei gleichzeitig davon auszugehen sein wird, dass auch die Eintragungen in dem nach §§ 18 ff des Geldwäschegesetzes verankerte Transparenzregister nicht erfolgten und hohe Bußgelder nach sich ziehen können.
Nun gut, was wäre wenn?
Und was könnte noch zu Tage treten, wenn man weiter gräbt?
Ich kenne mich in diesem Vorgang als Außenstehender natürlich gar nicht aus.
Aber ist dieser Wolfgang Rau nun derjenige, der auch die Bücher zum Thema Fotorecht geschrieben hat ?
Wenn ja, wäre ich tatsächlich sehr überrascht. So hätte ich ihn nach den Interviews, die ich von ihm gesehen habe, gar nicht eingeschätzt.
Tscho. Überraschung…..
Im Rahmen einer Mitgliederversammlung ist ein Kassenbericht durch in der Regel 2 vormals gewählte Rechnungsprüfer üblich, welchem aber häufig wenig Beachtung geschenkt und dieser einfach durchgewunken wird. Ganz nach dem Motto “das sind ja alles ehrliche Leute, die wissen schon was sie machen, das ist schon in Ordnung”. Viele Mitglieder befassen sich auch nur ungern mit Zahlenwerken und bei Nachfragen scheint Ärger schon vorprogrammiert. Und wer möchte sich schon vor einer Siegerehrung und einem köstlichen Bankett ärgern?
Trotzdem schein ein ganz genereller Blick auf die Finanzen nicht unangebracht, geht es hier doch um nicht unerhebliche Summen.
Bei rund 4.300 Mitgliedern und einem angenommenen, durchschnittlichen Beitrag von 60 Euro pro Kopf, kommt ein stattliches Sümmchen von etwas über einer Viertelmillion Euro pro Jahr zusammen. Macht während der Legislatur von 4 Jahren eines Vorstandes eine satte Million Euro.
Da der Verband keine Mietzahlungen für eine physische Geschäftsstelle zu leisten hat und auch keine Gehälter an Angestellte zu bezahlen sind, fehlen die ansonsten üblichen, dicken Brocken bei den Ausgaben. Als gemeinnütziger Verein sind bekanntlich die Möglichkeiten Vermögen aufzubauen sehr eingeschränkt, sind doch die Mittel, sollten sie nicht gezielt für einen satzungsgemäßen und beschlossenen Zweck angespart werden, innerhalb von 2 Jahren zu verwenden/auszugeben.
Für die Kassenprüfung nun nicht nur qualifiziertes Personal zu finden, welches nicht mal nur so über die Bücher schaut, sondern auch mit den rechtlichen Rahmenbedingungen hinreichend vertraut ist und nötigenfalls den Finger in die Wunde legt und möglicherweise sogar vorschlägt den Vorstand nicht zu entlasten, ist mit Sicherheit kein einfaches Unterfangen.
Wie im DVF-Journal 1-2/2019 im Protokoll zum Verbandstag 2018 auf Seite 18 und 19 zu lesen ist, hatten die Rechnungsprüfer der Mitgliederversammlung empfohlen, den Vorstand zunächst nicht zu entlasten, weil bereits im Vorjahr von den Rechnungsprüfern kritisierte Umstände nicht behoben wurden, als hätte es diese Kritik nicht gegeben und einfach in gewohnter Manier weiter verfahren wurde. Erstaunlicher Weise folgte die Mitgliederversammlung dieser Empfehlung und entlastete den Vorstand vorerst nicht. Die Lektüre des im Internet verfügbaren DVF-Journals sei durchaus empfohlen. Auch wegen der offensichtlichen Reaktion des Präsidenten.
Jetzt stellt sich noch die Frage, wer denn seinerzeit die mutigen Rechnungsprüfer gewesen sein könnten? Einerseits wird hier ein Herr Deitermann und als weiterer Rechnungsprüfer Norbert Liebertz genannt.
Jeder möge seine eigenen Schlüsse ziehen.
Was ist eigentlich an den Gerüchten dran, dass nach dem Verbandstag die Mitgliedsbeiträge erhöht werden sollen, falls Rau wiedergewählt wird?
Ich frage für einen Freund…
Seit Corona darf angespart werden, auch bei gemeinnützigen Vereinen.
Nicht alle hängen an der Macht, wie es der “DVF Landesverband Saar” beweist:
– https://dvfsaar.de/news/2025-11-10/1000221/wichtige-mitteilung-des-landesvorstands.html
– https://dvfsaar.de/news/2025-12-03/1000221/ruecktritt.html
Der Landesverband “DVF NORDMARK” ist sehr stark verärgert:
https://www.dvf-nordmark.de/news/2026-09-11/1000757/zum-anstehenden-verbandstag-des-dvf-in-mindelheim.html
Und der Vorstand des “Landesverband Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern im DVF”
hat sogar beschlossen zurückzutreten:
https://www.dvf-berlin.org/news/2026-09-28/1000213/nicht-mehr-unser-verein.html
Die anderen Landesverbände scheinen zu schweigen – zumindest habe ich keine Meldungen
zu diesem Thema gefunden.
P.S.:
Bei den beiden zuletzt genannten Verbänden wurde hingewiesen, dass die Frau Tanja Liebertz
in (den letzten) zwei Ausgaben des DVF-Journals schlechtgeredet wurde.
Und hier sind die beiden DVF-Journal-Ausgaben mit den entsprechenden Artikeln:
Ausgabe 09-10 / 2026:
https://www.dvf-fotografie.de/dvf/Journal/DVF%20Journal%205-26%20Web_DS.pdf
– “Die Sache mit der Bewerbung” von Manfred Kriegelstein, S. 44
Ausgabe 11-12 / 2026:
https://www.dvf-fotografie.de/dvf/Journal/DVF%2011-12_26%20DS.pdf
– Vorwort von Wolfgang Rau, S. 1
– “Wohlklingende Versprechen – aber wo bleiben die belastbaren Inhalte?” von Axel A. Boesen, S. 38
Wir sollten fair bleiben.
Alle Handlungen sind nicht nur das Werk von Wolfgang Rau, sondern des “Prädidiums” in Form von Ute Krämer, Annelie Henn und Wolfgang Rau als Team.
Jedenfalls steht das jeweils so unter den Emails, Artikeln,… , auch wenn nur W.Rau und Ute Krämer, die seit Jahren ungewählt, nur kommisarisch, den Posten verwaltet, beim Registergericht aufgeführt werden.
Dieses Trio ist gemeinsam für alles verantwortlich, das ist nicht nur einer, auch wenn W.Rau teilweise alleine als Urheber unter einem Wortbeitrag steht.
Fairness ist in diesem Zusammenhang ein spannendes Konzept….
Aber völlig richtig. Das Präsidium hat kollektiv verkackt. Kästner: An allem Unfug der geschieht, sind nicht nur die schuld, die es tun, sondern auch die, die es nicht verhindern.