
Ich hatte ja für ein paar Stunden die Möglichkeit, das 50-200 an der OM-3 auszuprobieren. Und als Kontrast dazu mit der OM-1 Firmware 1.7.
Die Ergebnisse sind erstaunlich:
179mm mit einer halben Sekunde Belichtungszeit scharf. Der Sync-IS ist schon der Knüller.

Autofokus: Schnell, exakt. Und zwar auch bei schlechtem Licht.
Gleiche Tests mit der OM-1 mit der FW 1.7: Pumpen bei schlechtem Licht, schlechter IS. Und selbst bei gutem Licht deutlich schlechtere AF-Performance.
Der Hintergrund ist simpel: Das 50-200 hat die gleiche AF-Elektronik wie das 150-400. Das bedeutet, der Phasen-AF der OM-3 kann das Objektiv direkt ansprechen und ihm Phasen-AF-Befehle schicken. Das Objektiv kann also direkt ins Ziel fahren. Es braucht dann nur noch den Fokus zu überprüfen und vielleicht noch einen Schritt mit dem Kontrast-AF machen. Bei der alten OM-1 meldet sich das 50-200 als Kontrast-AF-Objektiv. Und entsprechend wird es angesprochen. Erst mit dem Firmwareupdate auf 1.9 geht das dann auch so schnell. Wer also noch E-M1en, egal welche „Mark“ hat, braucht das 50-200 nicht in Erwägung zu ziehen. Weder Fokus noch SyncIS erreichen ihre Leistung. Und mit Pana-Kameras braucht man gar nicht erst anfangen.
Hallo Reinhard,
danke für die Info. Das macht die Geräte Auswahl für einen Neukauf besser planbar.
Was das für meine FT-Objektive im Hinblick auf zuküntige Kameras von OMDS wohl heisst…
„… Bei der alten OM-1 meldet sich das 50-200 als Kontrast-AF-Objektiv. …“
Ich dachte, dass die OM-1 grundsätzlich (d.h. bei allen Firmware-Versionen)
alle Phasen-AF-Objektive auch als solche erkennen würde, weil diese Kamera
grundsätzlich die Phasen-AF-Technologie anwendet, aber offenbar muss man
der Kamera explizit sagen, dass ein neues Objektiv eine bereits bekannte
Technologie anwendet.