Die E-M10IV wurde vor zwei Tagen angekündigt, ist noch lange nicht lieferbar aber die 699,- UVP sind schon Geschichte. Wer seine alte E-M10 einschickt, kriegt 200 Euro Rabatt. Die E-M10IV ist jetzt also bereits in der Preisklasse der E-M10III und E-M10II die zwischen 444,- und 549,- über den Ladentisch gehen.

Die E-M1X ist – Pardauz – um 33% gefallen. Auf 1999,-

In USA haben sie beim Kauf von drei Pro-Objektiven die E-M1X gratis dazugeschenkt.

Ich verstehe ja, dass man bei einem SpinOff die Lager räumen will um möglichst wenig Ware zu übergeben.

Aber man kann’s auch übertreiben.

Ein Hersteller lebt von den Leuten, die einen fairen Preis für die Produkte zahlen. Wenn diese Leute sich verarscht vorkommen, dann ist das nicht gut für die Marke.

Olympus hat vor Jahren mal die Parole “Premium” ausgegeben. Alles musste “Premium” sein.

Jetzt macht man auf billigen Jakob.

Ich hoffe nur, die neuen Chefs machen mit dem Unfug Schluss.

Update:

Gerade habe ich die Kamera im Posteingang gehabt. Näheres dazu später. Aber ich empfehle NIEMANDEM seine alte Kamera in Zahlung zu geben. Die Neue hat kein Ladegerät für den BLS-50 im Lieferumfang. Nur noch so einen USB-Lader zum Laden in der Kamera. Wenn man seine alte Kamera abgibt, gibt man damit auch den alten Originalakku (54,90 UVP) und das alte Ladegerät (UVP 59,90) ab. Damit relativiert sich die “Ersparnis” erheblich.

13 Replies to “Schnäppchen”

  1. Hallo Reinhard,

    Du hast in deiner Aufzählung die Aktion OM-D E-M1II inca 12-40 2.8 für 1499,- vergessen 😉

    Die 200€ gibt’s übrigens nur bei Inzahlunggabe einer 10III, für die Ur 10 gibt’s €125,-
    Und für das 70-300 gibt’s auch nur 200€ bei Kauf eines 100-400.
    Die TrandeIn Aktion scheint mir wenig lukrativ zu sein, aber ich glaube die 2nd Hand Preise sind durchweg höher..

    Gruß
    Markus

    1. Siehste, so kann man sich täuschen, wenn man den Versicherungen auf der Website des Händlers glaubt. Da steht nämlich ausdrücklich E-M10. Ohne irgendwelche Marks dahinter….
      Und wenn ich alle absurden Rabattaktionen aufzählen würde, wäre der Post drei Meter lang…

    2. Für die Ur-10 stehen sogar nur 75 Euro im Buch. Die 125 gibt es bei Abgabe der soliden 10.2
      Lohnt sich irgendwie nicht – HowEver, aber gut gemeint und bringt Aufmerksamkeit.

  2. Hallo Reinhard,
    Na ja, für mich ist der ‚billige Jakob‘ ganz klar das Ende der erfolgreichen Olympus Geschichte. Machen wir uns nichts vor, Neukunden gewinnt niemand mit einer ‚abgekündigten‘ Marke, egal wie billig.
    Und womit will JIP nächstes Jahr noch Geld verdienen wenn jetzt der Markt der Bestandskunden von Olympus unendlich gesättigt wird? Firmware-Updates bringen kein Geld, die Produkte sind längst verkauft und im Markt. Außer …. man tritt als Zulieferer in einem rapidere schrumpfenden Marktsegment auf (IBIS, patentierte FF-Objektive, …)
    Für mich ganz klar, wir müssen mit dem Leben was wir heute haben, oder wechseln…
    In der Hoffnung¡ auf ein bessere Zukunft
    Torstejn

  3. Vor einem SpinOff die Lager zu räumen ist sicher richtig.
    Noch wichtiger fände ich aber das Produktportfolio aufzuräumen. Aktuell werden 8 OM-D zu Einstiegspreisen (Body bzw. günstigstes Kit) zwischen € 449,- und € 1999,- angeboten. Dazu kommen 3 PENs zwischen €399,- und €599,-.
    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass alle diese Kameras für min. 80% aller Fotografen “gut genug” sind.
    Olympus täte meiner Ansicht nach gut daran, zu schauen, dass die jeweiligen Vorgängermodelle schnell vom Markt verschwinden. Eine E-M1II macht den Markt für die E-M5III kaputt.
    Ich fand das ursprüngliche Portfolio Einsteigergerät (10er), ein Gerät für Ambitionierte Amateure (5er) und Profigerät (1er) gut und richtig. Meinetwegen dann noch die 1X darüber, eine 10er im PEN Gehäuse für Kunden denen das vom Style her besser gefällt, bzw. die auf Touchbedienung fixiert sind und eine PEN-Fx für künstlerisch orientierte Fotografen. Das reicht. Ganz vielleicht noch irgendeine alt-PEN bzw. alt-10er im Double-Zoom-Kit für 299,- bzw. 399,- zum Anfüttern. Das wären dann 6 bzw. 7 verschiedene Kameras statt jetzt 11 bzw. 12 mit der PEN-F (die ja auch immer noch auf der Olympus Homepage gelistet ist).
    Einzig sinnvolle Alternative wäre aus meiner Sicht noch, die 5er Serie auslaufen zu lassen und die entstehende Lücke von oben her durch das 1er Vorgängermodell und von unten her durch eine abgedichtete 10er zu schließen.

    Gruß
    Markus

    1. Die E-M1 Mark 2 macht den Markt für die 5M3 nur deswegen kaputt, weil die neue 5M3 nicht gut genug ist! Ich habe mich vor Jahren ganz bewusst als Einstieg in die Olympus Welt für die Neue 5M2 entschieden und nicht für die ältere E-M1. Die 5er fand ich damals deutlich interessanter, danach habe ich die 1M2 draufgesetzt.
      Wenn sich die 5M3 deutlich über die „alte“ 1M2 gesetzt hätte und dann die ganz 1M3 wieder massiv besser geworden wäre (alles Konjunktiv!), müsste man keine alten Modelle im Programm halten und alles wäre klar…

      1. Ich glaube nicht, dass man die alten Modelle “im Programm hält”. Man hat in einem schrumpfenden Markt zu viel produziert und nun die Lager voll.
        Reinhard hat glaube ich mal einen Artikel “der Fluch der Drei” oder so ähnlich geschrieben – dieser besagt zusammengefasst, dass bei allen IIIer Modellen der Schritt zum Vorgänger kleiner als gewohnt war und den Kameras das bis dahin für Olympus typische neue Feature fehlt.
        Das ist aber sicher nicht der Grund die alten Kameras weiter zu verkaufen..

  4. > In USA haben sie beim Kauf von drei Pro-Objektiven die E-M1X gratis dazugeschenkt.
    WOW! Das ist echt krass! Wenn es das Angebot in “D” gegeben hätte, wäre ich dabeigewesen …

    @Markus,3 – da bin ich bei Dir, schätze aber mal, daß diese Konsolidierung erst mit oder Übergabe stattfindet. Jetzt: Lager leer, und dann kann das neue Unternehmen sich auf n Modelle einschießen und (nur) diese weiterproduzieren.

  5. Der größere Rabatt war ja vorher schon da. Das 17mm F1.2 kostet 1399,- und gab es kostenlos zur X. Der Weiterverkauf dieser Optik war jetzt nicht so das Problem und schon ist die Kamera noch günstiger gewesen.
    Und ausserdem mal sehen wie lange der Preis so tief bleibt …. schließlich ostgerade noch Sommerloch.

  6. Heute ein Angebot aus USA im Posteingang: Die E-M1 II für 899,99 $, sind nach aktuellem Kurs rd. 765 € – das ist eigentlich unglaublich und irgendwie hat das alles tatsächlich einen starken Hauch von verramschen.

    1. Das habe ich auch gerade gesehen.
      Wenn der Preis nach Deutschland schwappt, würde ich sofort zuschlagen.

      Der Preis konkurriert dann ja mit der M10 mk4, die mir eigentlich zu viele Einschränkungen hat.
      Ein weiterer Vorteil wäre, dass das Kamerabuch für die M1 mk2 schon erhältlich ist 🙂

    2. Erzähl uns dann mal, was nach Einfuhrzoll, Steuern(US-Preis without VAT) und Versand raus kommt!
      Mit diesen hetzerischen Preis Getöns entlockt mir niemand Panik-Anfälle .

  7. Es geht nicht um hetzerisches Preisgetöns und auch nicht um Panikanfälle -von denen bin ich weit entfernt-. sondern der Hinweis bezog sich auf diesen Thread, insbesondere auf den Eingangspost von Reinhard und dem Hinweis, das man es auch übertreiben kann bin Rabatt und Ausverkauf.
    Bei mir löst die ganze Sache einfach nur Kopfschütteln aus. Ich bin schon etwas länger im Besitz der E-M1 II, die ich im deutschen Fachhandel für wesentlich mehr Geld gekauft habe.

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