Das 7-14 macht Freude…

Auch wenn ich im letzten Post mal wieder recht kritisch geschrieben habe – im täglichen Betrieb macht das 7-14 Freude. OK, die RAW-Knipserei lässt man besser bleiben (oder verwendet halt die Objektivkorrektur des Olympus Viewer) , aber die JPGs direkt aus der Kamera machen schon Freude. Und – was absolut nicht zu unterschätzen ist – die E-PL2 mit 7-14 passt immer noch in meine Anoraktasche. Mit welchem System hat man schon so einen Winkel bei solcher Qualität immer dabei?

Das Eingangstor von Schlos Weissenstein – bei Pommersfelden. Natürlich stürzen die Linien wie wild, wenn man auch nur um ein Haar von der Waagrechten abweicht. Es erfordert halt alles etwas Übung, aber man kann schon sehr nette Dinge mit der Kombination machen.

Das hier zum Beispiel: Ich gestehe allerdings: meinen eigenen Schatten unten dran habe ich weggeschnitten. Das Foto ist ziemlich genau Mittags gemacht worden aber die Schlossanlage ist blöderweise nicht exakt südlich ausgerichtet, so dass der optimale Lichteinfall, eine Stunde früher gewesen wäre. Pech gehabt, mal wieder nicht rechtzeitig im The Photographer’s Ephemeris nachgekuckt…

Na, dafür hat’s dann aber gereicht, und da ist es dann ganz gut, dass der Ostflügel etwas Licht hatte. Das links ist übrigens keiner, dem spontan schlecht geworden ist, sondern – selbstverständlich – ein abgeschlagenes Gorgonenhaupt.

Ein paar Dörfer weiter, in Steppach – das auch zu Pommersfelden gehört – gab’s früher mal ’nen Bahnhof, der ist derzeit zu einer Pizzeria umgebaut, und der ehemalige Mitropa-Speisewagen steht davor und dient als Gaststube. Mit dem Winkel sieht die ganze Sache irgendwie sehr Westernmäßig aus. Highnoon in Steppach-City….
Von der anderen Seite….

ist die Sache etwas harmloser….. 😉
Naja und nun zum Abschluss noch ein bisschen Grünzeug…

Der ortsansässige Weiher, auf dem Graf zu Faber-Castell Enten zu jagen pflegt – oder eigentlich pflegte, denn leider gibt’s zu wenig Enten – die sind ja auch nicht ganz doof. Derzeit ist das Gewässer auf jeden Fall zugefroren und der viele Schnee und die Kälte und dann noch etwas Wind haben vom Schilfdickicht nicht viel übrig gelassen.  Anfassen verboten, das Zeug knickt sofort um.

Update 2019: Mittlerweile hat wohl der Pächter im Bahnhof gewechselt. Keine Pizzeria mehr.

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