Lichtbuch: die letzten Exemplare

Die Zweitauflage ist gekommen und ich habe alle Vorbesteller angeschrieben und die meisten auch schon ausgeliefert. Es sind noch grob 30 Stück da. Wenn die weg sind, ist definitiv Schluss. Keine Nachauflage.

Ich bin immer wieder angesprochen worden, dass das doch toll wäre, viel Umsatz, viel Geld, es würde richtig gut für mich laufen! Ein bisschen Background zur Kalkulation: Das Buch kostet in der kleinen Auflage 23 Euro. Die Verpackung einen Euro. Für die Organisation des Drucks (Druckdaten erstellen, überprüfen, Digiproof prüfen, etc.) ist man drei Tage beschäftigt. Dann dauert die saubere Verpackung mit Label und allem Zipp und Zapp und Überprüfung der Vormerkliste und Buchhaltung und Transport zur Post bis zu einer halben Stunde pro Bestellung. Dann reden wir noch von den Gebühren, die Paypal kassiert.

Diese gedruckten Bücher sind keine Geldmaschine. Sie sind Service. Wenn ich eine Auflage von 10.000 hätte, dann rentierte sich das. Da kostet das Buch nur knapp 4 Euro in der Herstellung. Allerdings brauche ich dann eine Lagerhalle, in der ich die ganzen Paletten mit Büchern unterbringen kann. Und einen Mann, der nichts anderes tut, als dauernd Bücher verpacken.

Es ist, wie es ist. Wer noch haben will, es gilt ab sofort das Windhundprinzip.

Und bevor jemand mit schlauen Ideen kommt: Nein. Ein Vertrieb über Amazon ist absolut keine Option. Nie. Never.

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