Der 58er Metz

8 AF-2digital nennt sich der große Metz – OK, noch größer ist der 76er Stabblitz, aber den lassen wir mal aus, obwohl das auch mal ein interessantes Foto wäre: 76er und PEN. Die PEN dann noch per Adapter an ein 35-100 setzen und dann tut man sich schon etwas hart, die Kamera noch zu finden….

So sieht er auf jeden Fall auf einer E-PM1 aus – an die ich mal spasseshalber das alte 14-42 geschraubt habe. Das ganze steht übrigens auf einem Jobi Gorillapod – man glaubt’s nicht, das klappt tatsächlich!Gleich mal das Wichtigste: der Frontreflektor funktioniert endlich. Und zwar perfekt. Bei den alten Metzen war der Frontreflektor nur dann brauchbar, wenn der Hauptreflektor mindestens 45° nach oben ging. Das ist vorbei, die Sache funktioniert nun immer und bei jedem Winkel.Und n och ein Ding, bei dem die Techniker aus Zirndorf mitgedacht haben:

Endlich ist die Batteriefachklappe nicht mehr an der Seite angeschlagen, sondern oben – der Akkuwechsel ist auf einmal ein Genuss. Funktion und Handhabung des Blitzes also wunderbar, USB-Update der Firmware, Remotesteuerung per Blitz von der Kamera, alles was man braucht. Aber als Besitzer von zwei 54er Metzen: die Haptik der alten Metze war “wertiger”, der Bildschirm größer, die Bedienung war ohne Handbuch nicht zu bewältigen (Aber wenn man’s mal drauf hatte, sehr fix) und die Gehäuse knarzten so vertraut, wenn man dran herumdrückte. Das macht alles der neue Metz nicht. Man hat vier “Smarttasten” wie beim Handy, über denen jeweils angezeigt wird, was sie bewirken und am Gehäuse knarzt gar nichts mehr. Und der Schalter ist nun endlich quer angebracht, so dass sich der Blitz nicht von alleine einschaltet, wenn man ihn in die Fototasche schiebt.  Was soll man sagen: der Blitz ist rundum besser geworden – da kann man kaum was maulen. Sogar der mitgelieferte Standfuß ist stylish und stabil. Aber irgendwie…. dieses alte Design der SCA-Metze….hatte was….. Warum haben Telefone eigentlich keine Wählscheiben mehr?….

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