
So, die OM-5II ist angekommen. Ausgepackt und fotografiert. Der Lieferumfang ist üppig. Kamera. Akku. Ein kurzes USB-Kabel, immerhin mit Ferritkern. Ein „Kameragurt“. Ich habe meine umfangreiche Sammlung von Kameragurten aus den letzten 20 Jahren ausgegraben und gekuckt, ob ich einen vergleichbaren Gurt finde. Und tatsächlich. Vor 25 Jahren ist bei der C3030 ein vergleichbarer Gurt mitgeliefert worden. Allerdings hatte der in der Mitte noch einen aufgeklebten Lederstreifen.
Sonst wird nichts mitgeliefert.
Da ich ja selten Kameras wirklich neu bekomme – von den Herstellern sind es ja meistens bereits gebrauchte Testgeräte und bei den Kameras, die ich mir selbst kaufe, interessiert es mich nicht – habe ich die Knipse genau untersucht.
- Keine Displayschutzfolie.
- Der Akku war nicht in der zugehörigen Plastiktüte
- 376 mechanische Auslösungen
- 15 mal eingeschaltet
- 11 Bilder mit Stabi.
Ein Rückläufer? Nein. Der Akku ist zwar schon eineinhalb Jahre alt (Produktion Ende Oktober 2024) aber er war noch nie in einer Kamera. Das sieht man an den jungfräulichen Kontakten. Beim ersten Einschalten will die Kamera die Sprache einstellen – das bedeutet, sie hatte einen Werksreset hinter sich.
Also ist der Zustand so wie er ist Auslieferungszustand. Wenn ihr also eine neue Kamera bekommt und die hat schon knapp 400 mechanische Auslösungen, dann ist das normal.
Meine Meinung zur Kamera ist bekannt. Mittlerweile kriegt man sie, wenn man Cashback nutzt, unter 900 Euro, und für den Preis ist sie absolut OK. Sie fasst sich auf jeden Fall besser an, als die OM-3.
Der Lieferumfang ist allerdings eher so hmmmtja. Wenn sie Cornflakes wäre, würde ich sagen, das ist ne Mogelpackung. Man kriegt vor allem Luft.