Liebeserklärung PEN-F

Kurz vor Weihnachten 2015 hatte ich vorab eine PEN-F zur Verfügung gestellt bekommen.

Als ich verstand, was man mit der Kamera anstellen kann, habe ich sie seinerzeit sofort bestellt. Es war die letzte Kamera von Olympus, die ich selbst neu gekauft habe. Alle späteren Kameras waren und sind Leihstellungen.

Für mich wäre diese Kamera die endgültige Kamera, die letzte Kamera, die Mutter aller Kameras – wenn sie die FTs sauber ansteuern könnte. So ist sie das nicht. Sie ist für mich die Kamera, die ich dabei habe, wenn ich Zeit zum Fotografieren habe. Wenn ich Urlaub habe. Wenn ich Motive nicht nur abknipsen will, sondern das Wesen eines Motivs erfassen kann. Wenn ich mich mit einer Blumenwiese, einem Berg oder der Stimmung eines Hauses befassen darf.

Workspace stellt mittlerweile die Regler der PEN-F auch für die E-M1II zur Verfügung, aber es ist eine andere Nummer, ob man am PC sitzt und mit Mausschubserei Stimmungen simuliert oder ob man dort sitzt, den Geruch um sich hat, die Geräusche, die ganze Stimmung. Ich fühle eine Wiese anders, wenn ich dabei an einem plätschernden Bach sitze. Oder, wer weiß, vielleicht bin ich nicht allein – oder mir ist gerade eine Laus über die Leber gelaufen und ich will diese Stimmung in einem Bild festhalten, bei dem ich dann Brennesseln und Brombeerbüsche in den Vordergrund rücke – und all die hübschen Butterblumen ausblende.

Olympus baut keine PEN-F II mehr. Vielleicht bauen sie die Funktionen in eine andere Kamera ein, ich hoffe es. Aber die PEN-F war und ist eine einmalige Kamera. Sie war die erste ihrer Art und ist vermutlich die am meisten unterschätzte Kamera, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist.

Sie ist für mich das technische Gerät, das bisher am nächsten dem kam, was ein Musikerkollege in den 90ern als „Brain-to-Midi“ – Schnittstelle bezeichnet hat. Ein Werkzeug, das mich inspiriert, mich anspornt, mich gelegentlich auch einbremst, wenn ich zu hektisch werde und das mich auffordert, besser zu werden und mir über das, was ich mit Bildern erreichen will und wie meine Bilder funktionieren sollen, nachzudenken.

Die Kamera bringt mich dazu, anders an meine Umwelt heranzugehen, anders zu denken, anders – und sorgfältiger – zu schauen. Ich fotografiere mit der PEN-F weniger. Langsamer. Und ich bin oft mit den Bildern nicht zufrieden. Aber es macht unglaubliche Freude. Denn die PEN-F sagt mir „Das war jetzt schon gar nicht schlecht. Das kommt ziemlich genau hin, an das, was Du willst. Aber schau mal, da hinten, da hast Du wieder nicht aufgepasst. Nimm Dir mehr Zeit, schau genauer, fühle. Dann wird das noch besser.“ Sie ist eine Freundin. Eine gute Freundin.

Und kein Biest.

30 Replies to “Liebeserklärung PEN-F”

  1. Ich habe hier auch nur wenig hinzuzufügen……
    Für mich ist die PEN-F (mit einer Handvoll Festbrennweiten) nach vielen vielen Jahren die erste Kamera, bei der (bei mir) ein schon fast vergessener Effekt eintritt: Das Bild entsteht im Kopf, die Kamera dient nur noch dazu, dies auf den Sensor zu bannen.
    Meine letzte vergleichbare (Film-) Kamera mit diesem Effekt war eine Leica M4-P – schon sehr lange her.
    Wenn ich aber ein Werkzeug brauche, welches immer optimale Ergebnisse bringen muss, bleibt die E-M1(I) mit den Pro-Zooms meine erste Wahl.
    Schade, dass die PEN-F eingestellt wird!

  2. Da gibt es, aus meiner Sicht, doch noch etwas hinzuzufügen…

    Mit der PEN-F nutze ich nur Festbrennweiten. Ich besitze zwar auch ein µFT-Zoom, das war aber nur ein einziges Mal zum Testen an der PEN-F. Diese Kamera verlangt nach Festbrennweiten. Und bei mir überwiegend das 17/1,8.
    Einerseits entschleunigt dies, weil ich nicht mal eben am Zoom drehe und „passt schon“. Ich mache mir viel mehr Gedanken über Ausschnitt und Perspektive (Stichwort: „Turnschuh-Zoom“).

    Auf der anderen Seite BEschleunigt dieses Werkzeug meine Arbeit! Ich mache „fertige“ Bilder. Der Rechner wird wieder zum reinen „Vergrößerer“, wie seinerzeit im Fotolabor: Das Bild auf die richtige Größe bringen, ggf. etwas beschneiden, hier und dort vielleicht ein wenig abwedeln – that´s it!

    Reinhards Idee, eine zweite PEN-F „in Reserve“ zu erwerben, hat für mich einen nicht zu verachtenen Reiz…

    grübelt
    Martin

    1. Auch bei mir ist meist das 17 1,8 im Einsatz. Für mich die ideale Kombi. Gelegentlich 45 1,8 und 75 1,8.
      Mit dem 25 1,2 ist sie für mich trotz der dann beachtlichen Größe eine Wundermaschine! Ich beherrsche die Pen F längst nicht so wie meine EM1en und muss oft überlegen, nix für den schnellen Schuss, Aber innehalten, neu ansetzen und etwas solange ausprobieren bis es passt. Das isses! Und schön ist sie, meine erste silberfarbene Kamera, unglaublich schön !
      Gruß aus HH
      Achim

  3. ..für mich eine der letzten Cameras..
    die ich mir von Oly gekauft habe..
    ..es könnte sein.. das wenn mir das Gras aus der Tasche wächst..
    ..ich mir noch ein solches -gleiches- Model gebraucht zulege..
    ..schade, das wenn sich die Gerüchte be-wahrheiten sollten,.. das die Fertigung eingestellt wird..
    so was feines werden wir dann nicht mehr weiterentwickelt bekommen.
    Alles hat mal ein Ende.
    HG
    aus dem Münsterland

  4. Dem ist auch von mir nichts hinzuzufügen.
    Darum habe ich von der E-M1 I und nach der E-M1 II zur Pen-F gewechselt und bereue es nicht.
    HG – Rainer

  5. Den Blog-Text kann ich nur unterstreichen!

    Ich hatte die Kamera nach Kauf der E-M1.1 (Ende 2014) im Sommer 2015 erworben. Wollte eine kleine für unterwegs (Ausflüge usw.) haben. Gedacht hatte ich die kleine PEN, auf jeden Fall soll es eins mit Wechselobjektiv, keine fest verbauten. Ebenso wichtig war mir, dass die Kamera die gleichen Akkus wie die der E-M1.1 aufnimmt. Man musste der bei der PEN-Serie achten, dass manche die kleineren BLS-Akkus nehmen.

    Nach vielen Recherchen stieß ich auf die PEN-F. Erst dachte ich, was soll ich mit der Kamera, die auch die Spielerei mit dem Kreativrad hat.

    Je mehr ich über die Daten der Kamera lese und studiere und diese auch die gleichen Akkus wie die E-M1.1 nimmt, habe ich mich für den Kit mit 17/1,8 entschieden.
    Nach den Ausflügen mit der Kamera war ich einfach nur begeistert. Eine Kamera, die viel kann und sehr wertig anfühlt und damit Bilder machen kann mit dem man mit dem Motiv auseinander setzen muss, welchen Artfilter oder Farbfilter ich anwende. Kurz gesagt, ich beginne damit, den Artfilter und den Farbfilter zu lieben.

    Hier mit Artfilter:
    https://www.pit-photography.de/pictures/2019/A4120034-2.jpg
    und hier mit Farbfilter (Farbrad):
    https://www.pit-photography.de/pictures/2019/C2090153.jpg

    Ich finde wirklich sehr schade, dass Olympus diese geniale Kamera aus dem Programm nimmt und die Linie nicht mehr fortführt. Was diese Marketingabteilung dabei gedacht haben, wissen wir wohl nicht.
    Von jetzt an werde ich diese Kamera wie ein rohes Ei behandeln.
    Es ist die „Leica“ für Enthuasisten 🙂

    Frohe Ostern
    Pit

  6. Ich oute mich und trete auch nochmal unfair nach, selbst jetzt wo das Ende besiegelt ist.

    Mir hat zur PEN-F (eigentlich schon zur E-P5) ein kleines Standardzoom gefehlt. Das mit dem Turnschuh-Zoom funktioniert bei mir halt sehr oft nicht und dann ist man auch bei 17, 25 und 45mm wieder dabei am PC den Ausschnitt zu optimieren und gerade das widerspricht doch eigentlich dem Gedanken am fertigen, vor Ort entstandenem Bild aus der Kamera. Also ein Zoom passend zum Pen-F-Style, ohne EZ-Gefriemel, aber in vergleichbarer optischer Qualität zum Pancake hätte aus meiner Sicht der PEN-F höhere Verkaufszahlen eingebracht.

    Wenn mir niemand im Laden zeigt, was die PEN-F ausmacht, ja dann ist doch im Vergleich eine 1er mit 12-40 Pro sogar die universellere, kompaktere Alternative zu 2-3 Festbrennweiten.

    Ich mag meine PEN-F, auch wenn ich wesentlich seltener mit ihr unterwegs bin, als mit dem Pro-Equipment. Sie wird mich noch lange begleiten, denn für mich ist sie noch immer auf der Höhe der Zeit. Auch wenn es keine direkte Nachfolge gibt, so würde es mich doch sehr wundern, wenn Olympus nicht dann, wenn die PEN-F ihren Platz in der Vitrine findet, nicht einen adäquaten Ersatz auf Lager hat. Wieder ein wirkliches Biest und nicht „nur“ ein Upgrade.

    1. Ich nutze die PEN-F mit den kleinen Pana-Zooms der GM Serie. 12-32 und 35-100, dazu natürlich das 1.8/17 und das Laowa 2.0/7.5.
      Tolle Kombi für immer dabei.
      Leider hat Olympus die Standard-Zooms sehr vernachlässigt. Bei Pana gibt es da wesentlich mehr Auswahl.

      1. Pana hat ein halbes Dutzend Standardzooms. Oder so. Ich renne seit drei Wochen mit drei davon rum und versuche mich dran zu gewöhnen. Wir sind noch keine Freunde, aber ich bemühe mich. Aber der PEN-F ist es völlig wurst, was da an Glas vorne dran hängt. Das ist der Witz an dieser Kamera, dass man auch mit einem Lensbaby oder irgendeinem Biotar tolle Ergebnisse kriegen kann. Und wer Standardzooms haben will, der kann von Olympus 14-42, 14-42II, 14-42EZ, 12-50, 12-40 und 14-150 haben (Aufzählung unvollständig). Da man selten mehr als eines draufschraubt, sollte das eigentlich reichen.

  7. Ich verstehe die Aufregung nicht, ein Kameramodell wird nicht weiter gebaut, so what… meine ist inzwischen drei Jahre alt, funktioniert wie am ersten Tag, ein Backup liegt im Schrank, für schlechte Zeiten.. Bei der Release war die Kamera zu teuer, zu klein, hatte unnötige Knöpfe an denen man sich die Finger ramponierte. Die Kamera war drei Jahre ohne Engpässe verfügbar, jeder der jetzt keine besitzt und hatte genug Gelegenheit sich das Teil zu besorgen, neu oder gebraucht..
    Ich bin zuversichtlich es wird ein Nachfolger kommen, leistungsfähiger, etwas größer, damit die lichtstarken Pro`s besser zu handhaben sind.. und sie wird teurer.
    Die Kamera wird alle Kriterienerfüllen Kritiker über Monate zu beschäftigen..
    Allen Nutzern einer Pen-F weiterhin viel Spass und passendes Licht..

    Weit Oerp

  8. Fotografisch ist die Einstellung der PEN-F ein herber Verlust.
    Die Cam war fast perfekt für immer dabei.
    eine MkII hätte ich sofort gekauft…
    Mit PDAF und ohne Art Filter wäre sie perfekt…
    Schade Oly, ein Fehler!

    1. „Ohne Art-Filter“? Eine Kamera ohne ArtFilter interessiert mich weder aus professioneller, noch aus künstlerischer Sicht. Bist Du sicher, dass Du weißt, was das Besondere an der PEN-F ist? Das Design ist es nämlich nicht.

      1. Ja genau ohne Art Filter, diese Pseudokunst brauch ich nicht.
        Wenn Du damit zufrieden bist, ist das Deine „künstlerische“ Freiheit.
        Ob ich weiß wofür ich die Kamera seit Jahren dabei habe, ja weiß ich, danke der Nachfrage 🙂

        1. Generell zwingt einem die Camera bei der Benutzung die ART-Filter ja nicht auf – auch das zählt zur künstlerischen „Freiheit“ 😉
          Vielleicht lässt das Design der Cam auch Inspiration und Spass am Bilder machen zu?
          Prozentual kann ich keine Aussage machen wie groß der Anteil der Artfilter ist die Pen F zu kaufen – ich besitze die Pen F nicht und bin schon weg…

          1. Johannes, stell Dir vor, Du bist Maler. Du kaufst einen Rotmarder-Pinsel, weil er so schön und so weich ist. Und nun gibt es Leute, die damit malen. Und diesen Pinsel so richtig in Farbe tauchen. Sogar in schwarze Farbe. Klar. Muss man nicht. Man kann den Pinsel auch einfach so kaufen – kein Mensch ist gezwungen, damit zu malen. Es gibt viele, die kaufen sich eine Staffelei und Pinsel, weil sie die als Deko ins Wohnzimmer stellen. Kann man auch machen.

            Ich male lieber.

  9. So unterschiedlich sind die Ansprüche und Wünsche an eine Kamera!
    Wir haben uns die PEN F extra für mehrere Tage geliehen, wollten ganz in Ruhe sehen, ob uns die Möglichkeiten der Kamera einen Mehewert bringen. Letztendlich haben wir die Kamera nach den vier oder fünf Tagen etwas enttäuscht zurückgegeben, mit der Erkenntnis, dass diese Art der Fotografie nicht die unsere ist.
    Und genau in dieser besonderen Herausforderung der Kamera an die Individualität des Fotografen hat wohl letztendlich dafür gesorgt, dass sie nicht wirtschaftlich lief, und damit eingestellt wird.
    Schade ist es allemal!

  10. Schade, schade, schade……… Ich hätte bei einem Nachfolger genauso wenig gezögert wie seinerzeit bei der Pen-F! Ich/wir liebe(n) diese Kamera(s)…Ja, wir haben die Pen-F in schwarz und silber weil wir uns einfach nicht entscheiden konnten. Gekauft wurden diese direkt zur Markteinführung und begleiten uns seitdem auf allen Reisen und kleineren Fototouren.
    Obwohl die Kameras seit Jahren im Haus sind, haben wir noch immer nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft! Ich bin da ganz nah bei Reinhard wenn er schreibt, es handelt sich um die meist unterschätzte Kamera!

    Normalerweise habe ich kein Problem ein Kameramodell zu verkaufen um ein neues Modell zu erwerben, aber eine Pen-F wird mit Sicherheit immer bei uns bleiben und findet dann ihren Platz neben einer analogen Pen F in der Vitrine!
    Aber bis dahin ist ja zum Glück noch viel Zeit 🙂

  11. Habe ich es richtig verstanden, dass die Art-Filter das hervorstechende Merkmal der PEN F sind? Alles andere kann meine M1.1 doch auch. Und wesentlich leichter ist die F auch nicht. Sie sieht aber viel besser aus.,

    1. Nein. Das hervorstechende Merkmal der PEN-F ist das „Creative Dial“. Da drauf liegt eine verbesserte Version des Farbgestalters, die Artfilter, „Normalmodus“, der „COLOR“-Modus und der „MONO“-Modus. Die beiden letzteren wurde von Jorunalisten und Forenten oft als „Filmsimulationen“ missverstanden. In Wirklichkeit sind sie die Möglichkeit, Bilder wirklich zu „gestalten“. Und diese Möglichkeit – und vor allem die schnelle Möglichkeit, dazwischen zu wechseln, bietet keine andere Kamera.

    2. Dass die M1.1 kann, wissen wir. Aber die PEN-F kann mehr und wenn man den Artfilter, Farbgestalter oder SW nutzen will, kommt man viel schneller mit dem Kreativrad zum Modus. Nebenbei dank hinteren Hebel kann man auch schnell zwischen weitere Parameter wie Gradiation, Vignette hell oder dunkel und Filter wechseln. Im SW-Modus auch den Farbfilter und weitere Parameter.
      Das geht mit den OMD’s umständlicher mit Tasten und SCP.
      Gruß Pit

  12. Was für ein Liebeslied auf die Pen F. Ich habe sie nun seit gut einer Woche aufgrund eines glücklichen Umstandes, den ich hier nicht näher beschreiben will und liebe sie, obwohl ich gerade erst noch lerne …. und ich bin traurig, weil es keinen Nachfolger geben soll.

  13. Pseudokunst ! Heilige Uta wache über uns.
    Habe mir gestern Abend die Polaroids von Tarkovskij wieder angesehen. Das kommt der Sache schon in analogen Zeiten recht nah. Kunst mit einem Spielzeug !
    Ich hoffe auf die M5 III mit den Möglichkeiten der Pen-F. Und mit dem alten Klappdisplay !!!

  14. Ich hab die Pen-F seit einem halben Jahr mit dem 17/1.8 und 45/1.8 und stimme in den Lobgesang ein. Zu mir gekommen ist sie zum einen aus Frust über meine LX100 ‚immer dabei‘ welche, dank atmungsaktivem Zoom, nach immer mehr Nacharbeit gegen den Sensorstaub verlangte, zum andern aus Nostalgie zur Olympus 35 SP meiner Studienjahre (für die jüngeren Leser: Messucherkamera mit festem 42/1.7 Jahrgang 1970). Grösse und Haptik sind fast identisch, die Pen hat ein paar Knöpfe mehr, dafür auch viel mehr Köpfchen.
    Den Display benutze ich fast nur zur ersten Bildauswahl (die Guten ins Töpfchen …), photographiert wird durch den Sucher, der ist dermassen gut! Ich freu mich ebenso über den fehlenden Einbaublitz und vorhandenen Blitzschuh! Der Metzblitz für die Lumix G1 passt und funktioniert prima, dank mFT Standard!
    Was die (technische) Bildqualität betrifft bin ich mit dem Sensor glücklich, er bietet ausreichend Raum für kleinere Crops an den Festbrennweiten.

    Allen Pen Freunden weiterhin viel Freude damit und Gut Licht
    Christoph Wehrli

  15. Auch ich habe die Pen-F besessen und trauere ihr noch ein wenig hinterher ob der Fotos die ich mit ihr geschossen habe. Eine wirklich tolle und sexy Kamera. Leider konnte ich mich nie mit dem Schwenkdisplay anfreunden. Auch die Videofunktion ist mehr als dürftig, diese hat bei mir im Laufe der Zeit mehr an Bedeutung gewonnen. Daher musste die Pen-F leider gehen, schade.

    Eine Pen-F II mit Klappdisplay und sehr gutem FHD Video oder noch besser 4K wäre ein sofortiger Kaufgrund für mich.

  16. Durchgeschüttelt von diversen Hiobsbotschaften und kurz vor paranoider Verlustphobie habe ich mir noch eine geholt. Nach ausreichendem Selbstbetrug („ist für meine Frau“) ist der Silberbarren nun da!
    Ja, es ist die ultimative Sektenzugehörigkeit zu Olympus, das Ding ist einfach nur sexy. Freue mich auf den Kinderspielplatz des Frontrades, auch weil mich SW in den letzten Jahren immer mehr zurückgeholt hat zu den Wurzeln. RW hat allerdings recht: die Ansteuerung der FT ist gewöhnungsbedürftig (mein Fuhrpark: Kristallkugel, 11-22er, 50-200er, 50er Makro). Speziell das Makro pumpt wie eine Posaune…
    Habe mir begleitend das Buch zur Pen F von Reinhard besorgt, eine tolles Werk und erschöpfende Begleitung.
    Kleiner Verbesserungsvorschlag dazu: im Übersichtsfoto zu den Bedienelementen würde ich mir eine Pfeilerklärung zur Schaltwippe der Gradationskurve wünschen, auch weil diese ja noch ein paar Zusatzfunktionen in Untermenüs hat. Dieser putzige Hebel hat mir ein paar Abendstunden und eine Flasche Cabernet Franc 2016 gekostet (übrigens Erscheinungsjahr der Pen F und einer der besten Jahrgänge bei uns in Italien). Dies auch deshalb, weil ich als einer von wenigen nicht daran glaube, daß die Pen F-Linie tot ist; wäre halt dann für eine Neuauflage des Buches. Bitte RW weiter so mit Publikationen, Hardcover bevorzugt, geht nämlich in Klo, Bad, Zelt und langweiligem Restaurant.
    Werner Beikircher

  17. Ich bin froh, nun noch in den nächsten Tagen eine Pen-F zu bekommen. Ich stehe dazu, ich hasse meinen Computer. Und ich liebe meine Kameras. Wenn ich mit der Pen-F und dem Color-Modus, dem Monochrom-Modus, den Artfiltern, den Gradiationskurven etc. ab und zu der Nachbearbeitung entkomme, hat sie sich schon gelohnt. Ich ahne, dass es so richtig meine Kamera ist. Wie schade, dass ich sie erst jetzt entdecke. Aber ich freu‘ mich, glaubt’s mir. Und wenn ich nun noch so eine schöne Hommage an dieses feine Stück Kultur lese, freue ich mich noch mehr. Dankeschön, Reinhard, es ist doch schön, wenn man das, was man hat, auch schätzt.

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