Photography Playground Berlin Upgrade – 2014

Und wieder in den Opernwerkstätten. 7000 Quadratmeter – und diesmal noch ausgerasteter und noch kreativer als letztes Jahr. Los ging’s diesmal mit einem Photoshooting am Nicolaihaus. Ich durfte Model spielen und Dirk Weber von brautrausch.de hat fotografiert. Oben ist das Making-of.

OK, das war ‘ne kitzlige Geschichte, aber ich konnte mich ja festhalten, Dirk mit dem dicken 35-100 hatte da schon heftigere Probleme. Ach ja, wo wir schon bei Fassaden sind, hier die Opernwerkstätten, in denen der Playground wieder stattfindet. (Übrigens vom 10.4. bis zum 25.5.2014. Zinnowitzer Str. 9 11-19 Uhr. Täglich. Eintritt frei: )

Natürlich waren auch ein paar VIPs da, die handele ich gleich ab, dann geht’s in die Installationen:

Stefan Kaufmann, Executive Managing Director Olympus Deutschland

Klaus Tiedge, Kurator Horizonte Zingst.

Nils Häussler, technischer Produktmanager Kameras.
Und nun gehen wir gleich mal zur ersten Installation, von der Gruppe Transforma. Ein Kristall wird von drei Scheinwerfern angestrahlt, das reflektierte Licht wird von drei E-M1 aufgenommen und auf drei Beamer weitergeleitet. Da sich der Kristall dreht, verändern sich die Reflexe ständig. Und leider braucht man auch hohe ISOs um den Kristall in der Bewegung einzufrieren. Hier mit dem 14-25 f/2

Die Installation von Philipp Beesley, Epiphyte Membran war dann für mich inspirierender. Die lange Installation hat zu LiveComposit geradezu herausgefordert – und das Licht reichte auch für Perspektiven aus der Hand:

Das ist so ziemlich die ganze Installation – rechts noch ein VIP: Akihiko Murata, General Manager Consumer Products Olympus.

Und nochmal LiveComposit mit dem Fish. Und wenn wer quer kam, wurde er rücksichtslos angeblitzt und abgelichtet… Es geht allerdings auch ohne Blitz und ohne LiveComposit:

Die Kristallkugel habe ich allerdings selber mitgebracht….

Es geht weiter mit 3DESTRUCT und ANTIVJ. Im 3. Stock oben – und da sollte man sich sehr viel Zeit mitnehmen. Die Installation läuft innerhalb einer Viertelstunde ab – und erst wenn man sie zwei, drei mal gesehen hat, ist man so weit, dass man halbwegs weiß, wann man welche Fotos bekommen kann.

Entsprechend war in dem Raum auch allerhand los…. Nein, das ist noch nicht die Installation, das ist nur das Publikum…. Hier kommt die Installation:

Hier noch mit ein bisschen Publikum drin, die mit den roten AF-Hilfslichtern für Farbe sorgen.  Und dann habe ich etwas gewartet und ein 7-14 drauf:

Besser. Wenn man den richtigen Zeitpunkt erwischt sieht die Sache aber nochmal anders aus. Nämlich so:

Oder von der Seite geht sowas:

oder, mit richtig gutem Timing, einer E-M10 und stählernen Nerven:

Man kann natürlich auch ein 75 f/1,8 draufschrauben und aus der Not der Überbevölkerung eine Tugend machen:

 Überhaupt sind natürlich die vielen, vielen Fotografen und Fotografinnen fast genauso spannend wie die Installationen selbst. Da jeder sowieso alles fotografiert und jeder jedem im Bild steht, kann man nur Spaß haben oder pünktlich zur Öffnung auf der Matte stehen.
Hier noch eine spannende Geschichte an der sich Dirk und ich mit drei Funkblitzen versucht haben. Die Bilder hat Dirk in der Kamera, ich habe hier nur ein simples Bild mit Fish und einem FL-50. Blitz ist hier ein Muss, weil man nur so die Reflexe in den Augen bekommt. Ohne Frontblitz sieht die Sache nach nichts aus.

Hier noch die Geschichte mit dem 14-42 Pancake-Kit:

Man kann sich da auch mit Blitzfarbfolien austoben – der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Mein Rat: einfach vorbeigehen, sich mal alles ansehen, Plan machen, und dann mit dem kompletten Equipment und einem Model, das Kummer gewohnt ist, um 11 Uhr kommen und den ganzen Tag fotografieren.

Wer nicht hingeht, hat definitiv was verpasst. Und natürlich kann man die E-M10 ausleihen. Standardmäßig gibt es das 14-42 dazu, wer hat, sollte mindestens ein Weitwinkel und eventuell ein eigenes Stativ mitbringen. Das 45 f/1,8 oder eine ähnliche, lichtstarke Brennweite ist natürlich nie verkehrt. Ach ja: bald hingehen. In Hamburg gab’s auf die letzten Tage einen sagenhaften Run, der Playground war rappelvoll…

PS: die Installation des Nicolaihauses stammt natürlich von Leandro Erlich….

Update: Ich wurde auf den letzten Post hin kritisiert, dass ich nicht alle Installationen abgebildet habe. Das hat Sophia Sieber von heise gemacht (das ist die Dame, die ich oben bei der Epiphyte-Membran mit der roten Jacke abgelichtet habe). Der Bericht von ihr macht mit unserer Aktion am Nikolaihaus auf. Der Rest der Installationen kommt danach – nur das mit dem Kristall hat sie nicht gemacht.

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Fremdakkus – diesmal von Patona.

Im Oly-Forum war letzthin wieder mal eine heiße Diskussion zum Thema Fremdakkus. Nach meinen bisherigen Erfahrungen von vielen, vielen vorzeitig verstorbenen Akku-Clones tendiere ich mittlerweile ja dazu, für “Nur Original” zu plädieren – oder zumindest von Herstellern, die ihre Akkus selber produzieren. Duracell zum Beispiel. Die haben eine eigene Akku-Fabrik. Genauer – ein paar mehr.
Nun werden in Deutschland besonders gerne “Patona”-Akkus empfohlen. Patona ist eine Marke von PTS-Trading, einer Firma, die auf Mallorca sitzt, deren Geschäftsführer mit unterdrückter Rufnummer telefoniert und die ihr Auslieferungslager in Hilzingen haben. Gefertigt werden die Akkus in China. Soweit die Fakten, die jeder im Internet recherchieren kann.
Patona liefert Clone-Akkus für so ziemlich alles, was es gibt. Handys, Tablets, Kameras. Nachdem ich eben im Oly-Forum ein dicke Lippe riskiert hatte, hat mich Patona kontaktiert, ich habe mich eine Viertelstunden am Telefon mit Herrn …

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Fremdakkus- kleine Übersicht

Nachdem ich nun eine Nachfrage bekommen habe, doch mal auch andere “Kompatible” unter die Lupe zu nehmen, habe ich mein Akkuregal geplündert. Den Dot.Photo hatte ich ja schon letztes Jahr aufgemacht, für die Messwerte hatte ich noch einen zweiten. Und da lag noch ein ExPro rum – einer von denen, die mit Ladegerät verkauft wurden, weil der Originallader sie nicht erkannt hat.

Der Lader hat nur zwei Anschlüsse, kümmert sich also um die Temperatur des Akkus nichts. Entsprechend hat sich der erste der beiden seinerzeit auch recht schnell verabschiedet. Den zweiten habe ich noch, der war kaum im Einsatz. Vollgeladen ist er messtechnisch nicht von einem Patona zu unterscheiden.

Und hier nun mal alle auf einem Haufen:

Links vorne der ExPro – schon zerlegt. Rechts zweimal Patona, einmal zerlegt, einmal noch komplett.

Update: Ich bekomme die ersten Messwerte von anderen Kompatiblen-Usern. “Peter Hadley” hat Jo gemessen. DANKE!
Steffen hat mir Ansmann, Quenox und Blumax geschi…Letzter Teil der Akkuschlachterei: Ansmann, Quenox, Blumax und Fazit.Die Messwerte der Akkus sind ja im Artikel “Kleine Übersicht” schon eingetragen. Hier geht’s um die Schlachtergebnisse – und zum Schluss noch ein Endergebnis der ganzen Aktion.



Ansmann: Auf den ersten Blick sieht der Ansmann wie ein Patona aus, die Li-IOn Battery-Prägung ist aber unterschiedlich und auch die Chargenkennzeichen sind an unterschiedlichen Stellen aufgedruckt. Das Gehäuse ist aber – ebenso wie alle anderen Clone. Jede Walnuss ist schwieriger zu knacken. Was ist nun drin? 

Zellen von TMB, die Standardplatine, zwei kleine Moosgummistreifen. Hatten wir das schonmal? Ja. Der Patona sieht exakt genauso aus. Sie sind nur deshalb zu unterscheiden, weil der Ansmann schon älter ist und deshalb das Produktionsdatum der Zellen von 2014 ist. 
Blumax:  Das Gehäuse ähnelt dem ExPro, der ja auch seinerzeit mit eigenem Ladegerät kam. Der Plastikteil ist identisch, lediglich die Aufkleber sind unterschiedlich. Der Blumax wird im Originallader nicht erkannt, der ExPro-Lader läd…

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