Photokina-Nachlese: 40-150

Neben dem Hype um die Olympus E-5 gab’s am Stand von Olympus noch eine Neuigkeit zu bewundern: das neue mFT 40-150. Ich hatte die Gelegenheit, das Objektiv mal über Nacht im Echtbetrieb zu testen. Das obige Bild ist ein Crop bei 150mm.

Praktischerweise hat am Dorint an diesem Morgen gerade jemand ein bisschen Fassadenlaufen veranstaltet, da konnte man dann gleich bei 150mm CAs testen (an den dünnen Seilen). Bei diesem Foto sieht man selbst bei 300% nur einen leichten Hauch von CA. Bei anders belichteten Aufnahmen, vor allem wenn der Himmel sehr viel heller ist, kann man CAs produzieren, die auch bei 100% sichtbar sind, sie treten aber vor allem dort auf, wo das Seil sowieso durch den extrem hellen Himmel (der ja in der Unschärfe liegt) bereits anfängt auszufressen.

Und hier nochmal der Greifvogel aus einer anderen Perspektive und eine Nummer heller belichtet. Worauf man bei dem Objektiv achten muss: es ist absolut winzig und leicht und verführt dazu, den engen Bildwinkel nicht ernst zu nehmen. Obwohl die Kombi so klein ist, muss die Kamera bei 150mm ruhig gehalten werden. Da wie mit dem 14-42 wild herumzuknipsen, geht nicht. Zudem ist der AF auch noch sauschnell, was zusätzlich dazu verführt, die Brennweite zu unterschätzen. Richtig scharf wird die Sache halt nur, wenn man sich Zeit nimmt. Aber, siehe oben, dann leistet das winzige Ding Beachtliches. Beim Olympus-Stand hatte man einen UVP von 329,- Euro, aber im Double-Zoom-Kit dürfte das Objektiv wie üblich fast verschenkt werden…
Im Vergleich zum etwas schwereren 14-150 halte ich die Bildqualität für einen Kick besser.

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