Live: 5. PatLive 13.2.2026 19:00

Es ist wieder so weit. Wir heben wieder ab für unseren Flug durch das Universum der Fotografie.

Thema heute: Schwarz-Weiß-Fotografie. Aber nicht der übliche Kram “Linien und Strukturen machen, dann wird das alles dodal subbi.”. Wir gehen heute mal von einer ganz anderen Seite ran. Normal kann jeder und hat jeder bis zum Erbrechen schon gehört.

Heute janz anders.

Und natürlich haben wir wieder den Unwahrscheinlichkeitsdrive am Start.

Ich schwanke noch zwischen toskanischer Pute mit Rosmarinkartoffeln und Porridge zum Abendessen. Ist ja Freitag der 13. Und Fasching.

Ach ja, und heute haben wir wieder ein bisschen User-generated Content in der Sendung. Ok. drei Leute haben mir Fotos geschickt. Nachklapp zur Doppelbelichtung.

Und hier geht’s dann los.

Wer Lust hat, den Kanal zu abonnieren, zu liken und so Zeug zu machen, lasst euch nicht aufhalten. ich beantworte sogar Kommentare unter dem Video….

Update: Kaum war das PATLive rum, habe ich Infos zu einem Merkblatt der Landesmedienanstalten bekommen, zur Kennzeichnung von Werbung.

Ich habe in diesem PATLive ein Schild mit “Werbung” hochgehalten. Das war falsch. Ich bereue. Wird nicht mehr vorkommen. “Werbung” ist es erst dann, wenn ich einen geldwerten Vorteil von einem Dritten erhalte. Werbung für mich selbst und meine Bücher ist keine kennzeichnungspflichtige Werbung und sollte auch nicht dauerhaft als solche gekennzeichnet werden. Da ich weder von Herrn Karl in Krems noch von Helge Geld erhalte, ist auch ein Hinweis auf die beiden keine Werbung. Das Schild war also falsch. Sorry.

Update 2: Und nun stelle ich fest, das Schild war doch richtig. Denn da PATLive kein auf den ersten Blick kommerzielles Angebot ist, ist ein Hinweis auf eigene Produkte (z.B. Bücher und Seminare) wiederum als Werbung zu kennzeichnen. Also alles richtig gemacht.

19 Replies to “Live: 5. PatLive 13.2.2026 19:00”

  1. Die Pen F, die für das Jahrmarktsfoto verwendet wurde, hat in der Bildmitte zwei grosse Flecken, die man bei dunklem Himmel sehen kann, PAT-Live bei 39:45. Wahrscheinlich würde eine Sensorreinigung diese beseitigen.

    Die Leicafans gucken kaum hier mit. Der Hype bei ihnen um die Mono-Kameras würde etwas abgkühlt, wenn sie wüssten, was Farbfilter innerhalb der Kamera anstellen können.

    Erst wurde angenommen, dass die Fotos mit einer Monokamera mehr Details als solche vom Bayerfilter liefern. Fineart Printer selig hat mal einen Test veröffentlicht und konnte nur bei hohen ISO-Werten weniger Rauschen feststellen, Auflösungsvergleiche brachten keine Unterschiede.

    1. Das mit den Flecken weiß ich. War aber kein Sensorflecken sondern soweit ich weiß, Dreck auf der Hinterlinse.

  2. Toller Beitrag !
    Nur als Abrundung zum Thema zu sehen.

    In der Astrofotografie, wo 1 Bild mit “kein Bild” gleichzusetzen ist, werden natürlich (gekühlte) s/w Kameras breit eingesetzt.
    …im Gegensatz zur Alltagsfotografie, haben wir da halt Zeit, die Bilder zu sammeln, weil sich da oben recht wenig bewegt 😉

    Für ein “herkömmliches” Farbbild braucht man dann halt mindestens 3 Belichtungsreihen: Eben durch ein Rot Grün Blau Filter. Das hat sich durchgesetzt, denn ich habe auch gelesen dass man auch Y/C/M machen könnte.
    Da gab es ja in der Filmindustrie diverse Technicolor Verfahren.

    Es gibt das Problem des Rauschen, das immer mehr unterdrückt wird, je mehr Einzelbilder man hat. Und deshalb hat sich das L/RGB Verfahren durchgesetzt: L als Luminanz, also die Helligkeitsinformationen.
    Der Vorteil da ist nämlich dass ja alles Licht zur Verfügung steht und man kann dann entweder mit weniger Verstärkung oder kürzerer Belichtungszeiten und mehr Bilder ein rauschfreieres “Basisbild” bekommen. Die Farbinformationen kommen dann von den R/G/B Belichtungen. Dazu reichen aber dann auch viel weniger Bilder der Farbinformation.

    Auch wenn man natürlich insgesamt eine höhere Empfindlichkeit des Sensors hat durch das Fehlen der Filterchen vor den Pixel wie Reinhard ja ausführte, auch die räumliche Auflösung der Farben ist höher.
    Denn eine OSC (one Shot Camera = Farbkamera) mit der Bayer Matrix, wie wir sie einsetzten, hat halt nur 1xR 1xB aber 2x Grün. Also eine 16 MPixel Kamera wie Olympus sie über lange Zeit verbaute hat nur 4 MPixel in Rot und Blau.
    und Grüne Objekte am Himmel (außer Kometen) gibt es da oben halt nicht.
    Aber schon wegen der doppelten Anzahl an Grün ist dieser Kanal am rauschärmsten und nebenher bemerkt unser Auge ist in Grün auch am empfindlichsten.

    Was man auch kann, ohne Debayern einfach nur direkt die R/G/G/B Pixel auslesen und damit rumspielen.

    Ich bleibe bei meinen Oly/OMD Kameras, weil ich bei meinem Himmel nicht sehe, dass ich überhaupt so viele gute Nächte hätte, dass ich L/RGB und zusätzlich notwendige Linienfilter (Schmalband) (H-alpha, O-III und S-II) ausreichend lang belichten könnte. Vom zusätzlichen Aufwand wie Computersteuerung, Filterräder, Autofokuser, Verkablungen, WiFi Strecke, wesentlich mehr Strombedarf ganz abgesehen.
    So stelle ich das Ganze wenn es kurzfristig mal passt, raus in den Garten, richte es ein, und lasse die Kamera einfach Serienbilder machen. Und sobald man keine Lichtstarken Fotolinsen einsetzen kann braucht es Guiding* und eben auch eine Steuerung der Auslösung. Dazu reicht halt das bisherige in den Kameras (bis auf Ausnahmen) verbaute Buchse für den Fernauslöserkabel inform eines simplen Stereokabel. Und für die meisten “Projekte” braucht es dann eben einige Nächte die sich über Jahre hinziehen können….

    *Guiding: Ein Stern wird mit extra Kamera über ein kleines Fernrohr anvisiert und sollte dann an der Position verbleiben. Weicht das ab weil die Nachführung nicht präzise genug arbeitet dann werden diese Fehler mit kleinen Steuerbefehlen an die Nachführung korrigiert.

    Um eine Astrofotosession ins Laufen zu bringen, kostet mich gerade mal ein paar Minuten mit einer kleinen Nachführung wie StarAdventurer und Fotolinse oder mit Fernrohr und Astromontierung (AZ-EQ6) und Guiding so 20-25 Minuten.

    Ein beliebter nicht zu unterschätzender Trick für den finalen Pep der mit normalen Farbkameras gemachten Bilder funktioniert auch über L/RGB indem man sein Bild in L und RGB Anteil auftrennt.
    Beim Vereinigen kann man dann mit der Helligkeit (aus L) und der Farbintensität (RGB) spielen.

    Funfakt am Rande:
    Unser “Kometenjäger” Michael Jäger verwendet ja auch üblicherweise auch L/RGB mit spezialisierten Hochleistungsteleskopen, denn die müssen Aufgrund der recht raschen Bewegung der Kometen sehr Lichtstark sein um kurze Belichtungszeiten zu ermöglichen. Zusätzlich sind die Schweife sehr dynamisch, wie eine Kerzenflamme halt.
    Daher macht man kurze Sequenzen in L/RGB. In Summe oft nicht mehr als 5-10 Minuten..
    Er fotografiert mit Nikon und hatte dann mal die damals neueste spiegelose Nikon am Kometen probiert. Und dann bemerkt: Man sieht dann plötzlich das Leuchten von Natrium, dieses typische orange Licht der Straßenbeleuchtung.
    Es gibt nämlich Kometen, die offenbar recht viel Salz enthalten und das leuchtet halt schwach.
    Die R/G/B Filter allerdings haben da ein Lücke. Für die “normalen” Astrofotografie ein Vorteil: Denn bislang war diese Natriumlinie einer der Hauptkomponenten der Lichtverschmutzung.
    BTW: Wer mal nur mit einem Natriumfilter den Planeten Merkur (jetzt im Februar 26 gut sehen abends) fotografiert, kann die Natriumspur, die er hinter sich nachzieht fotografieren.

    Um den Kreis zu schließen: Es reicht nicht einfach nur ein R/G/B Filter einzusetzen. Man sollte sich schon damit auseinandersetzten, wie die Filtercharakteristik der Filter ist. Wo überlappen sie einander….

    Schon alleine daher wäre interessant, das Kamerahersteller mal herausgeben, wie es da genau mit den eingesetzten Filtern steht. Am Rande auch: Wie sehr kommt z.B: IR Licht bei den Blauen Filterchen vorm Sensor durch.
    Zumindest konnte ich die Transmission der verbauten Sperrfilter einer E-PL6 und E-M10.II selbst messen. Die hatte ich nämlich modifzieren lassen.

    Bei den speziellen Filtern für Astronomische Zwecke stehen diese Informationen meist zur Verfügung.

    Siegfried

  3. Herzlichen Dank für das schöne PaT am Freitagabend! Habe nicht alles in der (SW-) Fototechnik verstanden, aber dennoch viel dazugelernt! 
    Und deine wirklich sehr differenzierte und offensichtlich vorbehaltsfreie Beschäftigung mit der OM-3 ist sehr interessant und erfrischend. Ich werde sie mir nicht kaufen, aber ich bin immer wieder fasziniert, wie du den Dingen auf den Grund gehst. Traumhaft.

    Vielleicht eine Idee für zukünftige PaTs:
    Wollt ihr mal über Makro-Fotografie sprechen?
    Bin bereits im Besitz des M.Zuiko 12-50 mm Makro. Und vom 12-100ml f=4 sagt man, dass es mit der kurzen Nah-Einstellgrenze auch sehr gut Makro-geeignet wäre.
    Jetzt habe ich gelesen, dass es von NiSi  hochwertige Nahlinsen gibt, die man vor jedes Objektiv schrauben könne. Ich denke da zum Beispiel an meine beiden Objektive M.Zuiko 45 f=1.8 oder mein Panasonic 45-175PZ…
    Und: Was passiert eigentlich technisch, wenn man beim 12-50er den Ring auf Marco stellt?
    Vielleicht bin ich ja der einzige, den das interessiert. Dann vergiss es .
    Aber vielleicht ja auch nicht…
    Schönes Wochenende, mit lieben Grüßen, “Saint-Ex“

    1. Hallo Saint-Ex,
      ich habe dazu mal was vorbereitet:

      Versuchsaufbau:

      https://1drv.ms/i/c/3adda2db38d72f8c/IQCDgq2bT6heTKwIJIbOdghQAZpEjC178KD8KuPP-JY_bZ4?e=SLYcgx

      Ich habe das 12-50 und das 12-100 gegen das 60er Macro antraten lassen.

      https://1drv.ms/i/c/3adda2db38d72f8c/IQCj–ewAaxjT58UpRtP6LxjAWXsvpQ6x0WRtnTaM7ZtcLQ?e=qv7VY5

      Dabei beträgt der Arbeitsabstand ca 10 cm

      https://1drv.ms/i/c/3adda2db38d72f8c/IQB8Kvge5-deRq0lrFvTOkGFAU-vyYHUoycTcqlmS8ZAkfA?e=k9bsHu

      Das 12-50 liefert noch eine ganz ordentliche Nahaufnahme bei vergleichbarem Arbeitsabstand. Näher als ca 10cm komme ich in Macro Stellung nicht an das Fotomotiv heran.

      https://1drv.ms/i/c/3adda2db38d72f8c/IQB5rGNJJM3STocoQaMf3hvmAVceBuGCv80QgQ0iYamhQsU?e=9yDIa1

      Das 12-100 ist meines Erachtens in Weitwinkelstellung NICHT so gut für Macros geeignet, da ich bei einem Arbeitsabstand zur Frontlinse von unter 2 cm kein Licht mehr auf das Motiv bekomme. Die Vergrößerung ist ebenfalls nicht so besonders.

      https://1drv.ms/i/c/3adda2db38d72f8c/IQB6Fv4eTbVxRbnO40SHPPf3AUfhnj9Ea82aYoFcPjsFqZo?e=c7b5mp

      Mit dem 12-100 würde ich eher Macro Porträts fotografieren. Ich verwende es beim Wandern für Bl?ütenbilder
      Bei einem Arbeitsabstand von ca 27 cm bekommt man genügend Licht auf die Blüte/Biene und hat ein (für mich) natürlicheres Bild.

      https://1drv.ms/i/c/3adda2db38d72f8c/IQCAK0XVSbDkQqnlYyVoqxcWAeelutxHN3DZnQspmv6J9VQ?e=GLOlRi

      Sollten die Links hier nicht fünktionieren, gib Bescheid, dann sende ich dir das per Mail

  4. Das PATLive von gestern Abend ist ein Standardwerk über SW.
    Vor allem die Herausarbeitung des Unterschieds zwischen dedizierten Monochromkameras (wie Ricoh GRIV Monochrome und Leica M11 Monochrom) fast schon zugunsten der Farbsensoren gab es bisher nirgends zu lesen.
    Ich ahne, wie zeitintensiv die Recherche zu diesem Abend gewesen sein muss.
    Deshalb wundert es mich, dass hier bisher nicht mehr Feedback passiert. Andererseits ist es erstaunlich, wie oft Themen nachgefragt werden, die hundertfach überall zu lesen sind, sofern man nicht zu träge ist, danach zu suchen.
    Viele wichtige Spezialthemen wurden hier in den letzten Jahren behandelt, die meisten hätten sich (wenn auch außerhalb der persönlichen Präferenz) etwas mehr digitalen Applaus verdient.

    1. Dann brech ich mal eine Lanze für die Seminare von Reinhard. Beim Pen-F Seminar wird dies genau behandelt. Darum habe ich diesen Kurs schon 2x besucht und würde gerne noch ein 3. Mal daran teilnehmen. Je mehr man sich mit der Pen-F und seinen Monochrom Möglichkeiten befasst, um so mehr möchte man darüber wissen, ausprobieren, etc. Man glaubt es kaum, was dieses kleine Wunderwerk an Technik so alles kann. Darum habe ich mir vor ca. 3 Jahren eine zweite, wirklich neue Pen-F zugelegt. Meine Erste ist noch von 2016 und läuft immer noch tadellos. Zum Glück…

      Ich hoffe, dass Reinhard, wie gestern von ihm kurz angesprochen, wieder solche tolle Seminare anbietet. Ich kann es jedem nur empfehlen!

      Ja, das gestrige PATLive (und auch die vorherigen) war absolut TOP!!!

    2. Danke Werner! Deinem Hinweis auf eigentlich defizitäre digitale Resonanz auf diese Goldkörnchen der Fotografie-Kunst und -Technik kann ich mich nur anschließen!
      Falls das auch als Replik auf meinen Themenvorschlag “Makro” gemeint war, würde ich mir gerne Quellen-Hinweise oder Internet-Links wünschen. Denn trotz intensiver Recherche im Internet habe ich nichts dazu gefunden, was technisch in einem sogenannten “Makro-Objektiv”, wie z.B dem M.Zuiko 12-50, passiert bzw. was da drin ein oder abgeschaltet bzw. umgeschaltet wird. Das würde mich persönlich schon mal interessieren und dazu konnte ich nichts finden. Genauso wenig zu Erfahrungen oder technisch-optischen Einschätzungen, an MFT-Linsen sogenannte Naheinstell-Vorsatzlinsen zu verwenden. Vielleicht fehlt mir ja auch einfach die Recherche-Expertise dazu. Also: Über Quellenverweise oder Internet-Links würde ich mich sehr freuen. Und wie schon in meinem Beitrag geschrieben, falls ich der Einzige wäre, den das interessiert, hat das hier natürlich definitiv keinen Platz. Logisch.

      1. Hallo Saint-Ex, war überhaupt nicht auf dich gemünzt, tut mir leid, wenn du das so verstanden hast.
        Und hänge mich dran an deinen Themenvorschlag Makro, besonders Telemakro, an dem ich selber gerade arbeite.
        Ich hoffe, dass die meisten hier verstanden haben, was ich meinte und dass genau dieses Forum eben ein Kontrapunkt sein sollte zu manchen anderen Sabbeltheatern.

  5. Das neue Format entwickelt sich zu etwas was mich wieder mehr interessieren könnte. Weniger Satire mit der ich in diesem Fall nix anfangen kann, dafür mehr Themen die den fotografischen Alltag erhellen.
    Die psychologischen, unserer Entwicklung geschuldeten Hintergründe zur Wirkung der Schwarzweiß-Fotografie auf uns sind mir nicht unbekannt, wurden aber hier nochmal in ziemlich kompakter Form dargestellt. Mehr Tabellen, Kurven und Zahlen bräuchte ich persönlich nicht. Ich hätte sie ohnehin nicht dann zur Verfügung wenn ich sie mal brauchen könnte. Ich spreche hier nur für mich.
    Für Fans der Anhalter-Romanreihe ist die aktuelle Studioumhebung samt Vor- und Abspann sicher sehenswert… ich könnte auch mit nem Tisch und neutralem Hintergrund gut leben. Hab nach mehreren Anläufen sowohl beim lesen der Bücher als auch bei den Filmen immer vorzeitig das Handtuch geworfen ( das wäre ja ein Grund immer eins dabei zu haben, damit man es gegebenenfalls werfen kann )
    Interessant war die Beschreibung der “Klappmaske” für die antike Dreifachbelichtung…sehr pfiffig.
    Apropos Mehrfachbelichtung: Auf dem letzten der drei gezeigten Doppelportraits von mir ist in der Tat eine Pen-F zu sehen. Und ja, ich weiß dass für das angeflanschte 45/1,8 der Abstand zum Motiv viiiieeel zu gering war um dieses auch nur annähernd scharf abzubilden.
    Gruß aus HH
    Achim

  6. Ein anderes Problem ist, dass das Brot- und Butter-Dateiformat JPEG lediglich 8-Bit Graustufen (256 Werte fest, nicht gemapped) beherrscht – obwohl 24 Bit pro Pixel zur Verfügung stehen (RGB), da kann es schon zu Tonwertabrissen kommen.
    TIFF und PNG bieten 16Bit.
    Wie es mit der Weiterverarbeitung z. B. durch Dienstleister aussieht, steht auf einem anderen Blatt (Saal etwa akzeptiert nur 8-Bit)

    1. 16bit Graustufen ist doooodal doll. Wir können es nur nicht sehen und nicht drucken. ich habe mich mit einem Labor unterhalten, die Künstlerabzüge machen. Also so richtig teueres Zeug. Normale Labs machen 7EV, die technische Grenze sind 8EV. 8bit = 256 Graustufen – reicht für jede realistische Anwendung aus. (Und die Idee, dass man doch 24bit Graustufen machen könnte, weil man da doch RGB hätte – so funktioniert JPG nicht.)

  7. Hab es mir erst als “Konserve” ansehen können.
    Ein wirklich gut strukturierter und sehenswerter Beitrag über die Basics der SW-Umsetzung von Farben.
    Der Rückgriff auf die Biologie des Auges, die Historie ortho- bis panchromatischen Filme, alles passend und mit Beispielen gut nachvollziehbar dargestellt.
    So werden sich einige Fans von teuren SW-Sensoren als Filterträger-Verpflichtete zu recht frustriert fühlen müssen.
    Sehr spannend auch die Wichtigkeit des Weißabgleichs, der (nicht nur meiner Meinung nach) in den Profilen von OM-3 mit abspeicherbar sein sollte – so wie auch ein Knopf (oder Schalter?) durch Firmware-Update auf die Funktion der Pen-F-Wippe programmiert werden sollte…
    Die Feineinstellung des Kelvin-Werts ermöglicht an der PenF im (engen) ART-Filter “partielle Farbe III” auch die Auswahl von Zwischentönen….
    Der Beitrag hätte m.E. durchaus Potential, zu einem Buch ausgebaut zu werden…

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