Filtertasche…

So – und now to something completely different: Seit einigen Jahre renne ich ja mit einer Sammlung Filter durch die Gegend – wie wohl die meisten Fotografen – und hatte zur Aufbewahrung die wunderbaren Plasteboxen der Filterhersteller, die alle unterschiedliche Schließmechaniken hatten und von denen keine den harten Alltag in meiner Fototasche überlebt hat. Nachdem mein Hals aus diesem Grund unerträglich angeschwollen war, hatte meine Frau ein Erbarmen und hat mir eine Filtertasche genäht, weil das Zeug, das ich im Zubehörhandel fand, entweder nach Plastik stank, die Filter verkratzte oder ich in meiner Schusseligkeit dreimal suchen musste, bis ich den richtigen Filter hatte.
Der Prototyp hatte heute am Ore Älv seinen ersten Einsatz. Der Ore Älv ist ein Fluss – und bisweilen hat er ein paar kleinere Stromschnellen. Das sieht dann so aus wie oben.

Und da darf sich die Filtertasche natürlich nicht selbständig machen, sie sollte da liegenbleiben, wo man sie hingelegt hat, und man sollte die Filter auch mit einer Hand entnehmen und wieder einschieben können. Meine Filtertasche sieht auf jeden Fall so aus:

Und wenn man sie aufklappt und ein Filter ‘rausnimmt, so:

Intelligenterweise  ist auf jedem Fach gleich ein netter Aufnäher drauf, wo draufsteht, was drin ist.

Und bei der Arbeit kuckt das dann so aus…. Auch wenn da nun die E-5 auf dem Bild ist: die Fotos stammen alle aus der PEN….
Großer Vorteil der Tasche: sie ist waschbar….
Wenn sie die Skandinavien-Expedition überlebt, kann sie in Serie gehen….

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